Handball

Trainer lobt sein HSG-Team trotz der ersten Niederlage

Trainer Sven Esser verlor mit der HSG erstmals in dieser Bezirksliga-Saison.

Trainer Sven Esser verlor mit der HSG erstmals in dieser Bezirksliga-Saison.

Foto: Jens Uwe Wachterstorm / Funke Foto Services GmbH

Am Niederrhein.  Dezimierter Bezirksligist aus Haldern/Mehrhoog/Isselburg verliert beim TSV Bocholt mit 22:23. Die Damen siegen beim MTV Dinslaken III mit 17:13.

Die Herren der Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg haben ihre erste Saisonniederlage kassiert. Im Bezirksliga-Derby beim TSV Bocholt unterlagen die Mannen von Trainer Sven Esser knapp mit 22:23 (13:11). „Wir haben ein recht ordentliches Spiel gezeigt. Zwar hatten wir in den ersten 15 Minuten Probleme ins Match zu finden, doch danach hatten wir es gut im Griff und konnten uns auch mit vier Toren absetzen“, erklärte der HSG-Coach.

Roes und Fischer verletzt

Allerdings verloren die Gäste mit Malte Roes und Markus Fischer zwei wichtige Spieler durch Verletzungen, wodurch ein Bruch ins Spiel der Vereinigten kam. „Nach den Ausfällen war klar, dass die zweite Halbzeit sehr schwer wird, da wir keine Akteure mehr für den Rückraum hatten und improvisieren mussten. Daher muss ich meiner Mannschaft auch ein Riesenkompliment aussprechen“, meinte Esser.

Trotz der Ausfälle hielten die Vereinigten gegen den Landesliga-Absteiger weiter gut mit und konnten sechs Minuten vor dem Ende sogar wieder die Führung übernehmen, doch am Ende musste sich die HSG geschlagen geben. „Natürlich ist man im Endeffekt enttäuscht, nicht wenigstens einen Punkt mitgenommen zu haben, doch es zeigt auch, wie intakt die Mannschaft ist. Zum Schluss haben uns einfach die Körner gefehlt, da uns quasi die ganze erste Sechs gefehlt hat“, so Esser.

HSG-Herren: Bagar, Kniest; Buil (3), Peters (1), Büdding (3), Schepersmann (7), Lonscher (1), Nehling (2), Roes (2), Marks (2), Fischer (1).

Nach zwei Niederlagen in Folge konnten die Damen der HSG HMI hingegen wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Beim MTV Rheinwacht Dinslaken III siegte die Mannschaft von Trainer Ralf Sobotta mit 17:13 (6:7).

Zunächst lagen die Vereinigten nach 15 Minuten mit 1:5 hinten und vergaben zahlreiche Chancen sowie drei Siebenmeter. „Wir wollten uns in Dinslaken besser präsentieren als zuletzt gegen Bocholt, sind aber nicht gut ins Spiel gekommen. Lediglich unserer guten Abwehrarbeit und Torhüterin Kathrin Bücker hatten wir es zu verdanken, dass wir nur 6:7 zur Pause zurückgelegen haben“, analysierte Sobotta.

Mit positivem Gefühl in die Herbstpause

Auch im zweiten Spielabschnitt lief die HSG stets einem Ein-Tore-Rückstand hinterher. Erst in der 52. Minute konnte Anna Bücker die erste Führung für die Gäste erzielen. „Der Moment wirkte bei der Mannschaft wie ein Befreiungsschlag. Plötzlich klappte alles und die Chancen wurden endlich in Tore umgewandelt“, stellte der Übungsleiter fest: „Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und mit dem Sieg belohnt. Jetzt gehen wir mit einem positiven Gefühl in die Herbstpause.“

HSG-Damen: K. Bücker; Schnelting (1), Becker (2), Brückwilder (1), Müller, Eimers, Praest, Nehling (4), E. Bücker, Haves (5), Roes, A. Bücker (4), Hövelmann.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben