Fußball

SV Vrasselt ist nun auch rechnerisch gerettet

In der Bezirksliga trafen sich am im Stadion Dreikönige in Emmerich-Vrasselt der SV Vrasselt und die zweite Mannschaft des 1. FC Kleve.

In der Bezirksliga trafen sich am im Stadion Dreikönige in Emmerich-Vrasselt der SV Vrasselt und die zweite Mannschaft des 1. FC Kleve.

Foto: Christian Creon

Vrasselt.   Der SV Vrasselt hat nun Sicherheit: Durch das 1:1 gegen den 1. FC Kleve II bleibt die Mannschaft von Sascha Brouwer in der Bezirksliga.

Der SV Vrasselt macht mit dem 1:1-Unentschieden (1:1) am drittletzten Spieltag der Bezirksliga gegen die Reserve des 1.FC Kleve den Klassenerhalt endgültig perfekt. Vor heimischen Publikum gerieten die Gastgeber zunächst in Rückstand, ein Treffer von Niklas König kurz vor der Halbzeit bescherte der Elf von Trainer Sascha Brouwer aber noch eine verdiente Punkteteilung und somit den benötigten Punkt.

Brouwer freute sich

„Wichtig ist, dass wir jetzt den letzten fehlenden Punkt auch noch geholt haben und jetzt alles in trockenen Tüchern ist“, freute sich Brouwer, nun auch endlich offiziell für eine weitere Saison in der Bezirksliga planen zu können.

Kleve zunächst schwach

Der Gegner aus Kleve machte zunächst nicht den Eindruck, sich mit aller Gewalt gegen den drohenden Abstieg zu stemmen. Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, beschränkten sich aber darauf, das Spielgerät in den eigenen Reihen zu halten. Der SVV machte zunächst nicht mehr als nötig und hatte dennoch die ersten guten Chancen der Partie. Eine gute Hereingabe von Niklas König (5.) fand aber keinen Abnehmer. Wenig später konnte eine weitere Flanke von König im letzten Moment vor Martin Tekaat geklärt werden. Der anschließende Eckball segelte durch den gesamten Fünfmeterraum, die Direktabnahme von Rainer Offergeld am zweiten Pfosten konnte durch einen Klever Verteidiger auf der Linie gestoppt werden.

Nach einer Viertelstunde wurde Tekaat in aussichtsreicher Position wegen einer vermeintlichen Abseitsposition zurückgepfiffen.

Schmeichelhafte Führung

Nach zwanzig Minuten gab es dann einen herben Dämpfer für die Gastgeber. Aus dem Nichts gingen die Gäste in Führung. Nach einem langen Ball setzte sich Abdul Tchamousou auf der rechten Seite gekonnt durch, seinen Schuss konnte Luca Pollmann im Tor der Vrasselter nur in die Mitte klären. Dort stand Jannis Altgen goldrichtig und drückte den Ball zum bis dato schmeichelhaften 1:0 über die Linie.

„Bis zum 0:1 hatten wir es sehr gut im Griff, dann hatten wir so zehn bis 15 schlechte Minuten“, musste Brouwer zusehen wie sein Team zunächst etwas verunsichert wirkte.

Nach dem 0:1 werden die Gäste besser

Mit der Führung im Rücken kam Kleve gleich mehrfach zu guten Gelegenheiten. Insbesondere der quirlige Tchamousou stellte die Vrasselter Hintermannschaft ein ums andere Mal vor erhebliche Probleme. So landete sein Schuss in Minute 25 nur auf der Latte, später verpassten seine Sturmpartner nach super Vorarbeit durch Tchamousou gleich zweimal aus kürzester Distanz das fast sichere 2:0.

Ausgleich fällt auch aus dem Nichts

In der stärksten Phase der Gäste gelang dem SVV, ebenso wie zuvor den Klevern, nahezu aus dem Nichts das Tor. Bei einem Konter machte Tekaat den Ball am Mittelkreis gut fest und spielte einen tollen Pass aus der Drehung auf den gestarteten König. Der Stürmer spielte seinen Geschwindigkeitsvorteil voll aus, überlief seinen Gegenspieler und versenkte den Ball mit dem zweiten Kontakt am heraus geeilten Torhüter vorbei im Netz.

Pfostenschuss von Tekaat

Nach dem Pausentee war Kleve zunächst wieder etwas besser im Spiel, mit zunehmender Spieldauer hatten die Blau-Weißen das Geschehen aber erneut im Griff und ließen wenig zu. König (56.) und Tekaat (59.), mit einem sehenswerten Volley an den Pfosten, verpassten die Chance zur Vorentscheidung ebenso wie später noch Pfände (76.) und Schulz (90.)

„Die zweite Halbzeit haben wir gut dagegen gehalten, hätten vielleicht noch einen Konter besser ausspielen können“, so Brouwer, für den unter dem Strich nur der Punktgewinn zählte. „Es war kein hochklassiges Spiel, aber wir haben dagegen gehalten, gegen einen Gegner der unbedingt punkten musste.“

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