Fußball

SV Haldern gewinnt gegen Westfalia Anholt in der Kreisliga A

Die Halderner Hendrik Heynen (2. v.li.) und Lukas Zitter setzten sich gegen die Anholter Tobias Heßeling (ganz links) und Ali El-Abbas.

Die Halderner Hendrik Heynen (2. v.li.) und Lukas Zitter setzten sich gegen die Anholter Tobias Heßeling (ganz links) und Ali El-Abbas.

Foto: Christian Creon

Am Niederrhein.   Der SV Haldern gewinnt in der Kreisliga im heimischen Lindenstadion gegen Westfalia Anholt. Auch SV Rees und Fortuna Millingen sind siegreich.

Durch ein Elfmetertor in der 89. Minute hat Henrik Tenhagen dem SV Haldern den zweiten Sieg in einem Lokalduell in Folge beschert. Eine Woche nach dem 2:0-Erfolg gegen den SV Rees, gewann die Mannschaft von Trainer Christian Böing auch das Duell gegen Westfalia Anholt knapp mit 2:1 (1:1).

Haldern kommt besser in die Partie

Die Gastgeber kamen zwar besser in die Partie und waren in der ersten Halbzeit auch das spielbestimmende Team, doch die Anholter gingen nach elf Minuten durch Arno Messing in Führung. Eine Ecke von Tim Schwung konnte der 28-Jährige unbedrängt ins Halderner Tor köpfen. Doch noch vor der Pause kamen die Hausherren durch Yannik Duesing zum verdienten Ausgleich (38.).

„Es war ein offenes Spiel. In der ersten Hälfte waren wir die bestimmende Mannschaft und hatten auch die klareren Torchancen. Leider Gottes geraten wir dann durch eine Standardsituation in Rückstand, kommen dann aber auch gut zurück und müssen zur Pause auch führen“, meinte Böing nach dem Spiel. Sein Gegenüber Thomas Driever sah es ähnlich: „Haldern hatte in der ersten Hälfte mehr Spielanteile und auch ein, zwei Torchancen mehr.“

Nach der Pause ist Anholt stärker

Doch nach der Halbzeit wendete sich das Blatt. Die Gäste machten fortan das Spiel und drückten die Lindendörfler hinten rein. Die beste Möglichkeit hatte dann Matthias Teronde, dessen Schuss am Querbalken des Halderner Gehäuse landete (57.).

„Die zweite Hälfte spielen wir Haldern an die Wand und haben eine Chance nach der anderen. Ich weiß wirklich nicht, wie wir so ein Spiel dann noch verlieren können. Aber da müssen wir uns an die eigene Nase packen“, war der Westfalia-Coach bedient.

Christian Böing ist zufrieden

Auch Böing stimmte dem zu: „Nach der Pause war Anholt schon die überlegenere Mannschaft. Wir haben es nicht mehr geschafft, von hinten so gut raus zu kombinieren wie noch vor der Pause und da hatte Anholt dann auch zwei, drei gute Möglichkeiten. Nichtsdestotrotz bin ich mit der Leistung durchweg zufrieden. Vor allem in der ersten Hälfte konnte man sehen, welches Potential in der Mannschaft steckt.“


SV Bislich – Fortuna Millingen 0:3 (0:1)
Wieder berechtigte Hoffnungen auf den dritten Platz darf sich Fortuna Millingen machen. Die Mannen von Trainer Rolf Sent, der aus privaten Gründen verhindert war, setzten sich beim SV Bislich mit 3:0 durch. Allerdings konnte sich die Fortuna bei Torwart Leon Gerling bedanken, dass sie in der Anfangsphase nicht in Rückstand geraten ist. Der Schlussmann parierte zweimal exzellent.

„Wir sind sehr schwer ins Spiel gekommen und hatten in den ersten 20 Minuten auch Glück, dass wir nicht schon hinten liegen, da müssen wir uns bei Leon bedanken, der zweimal sensationell gehalten hat“, so Co-Trainer Peter Lörcks, der Sent vertrat.

In der 21. Minute bekamen die Millinger dann einen berechtigten Elfmeter zugesprochen, den Torjäger Alexander Siepen souverän verwandelte. Danach fanden die Rot-Weißen auch immer besser ins Spiel. „Nach dem Führungstreffer kommen wir besser rein und haben auch keine Torchancen mehr zugelassen“, analysierte der Co-Trainer der Fortuna.

Allerdings konnten die Gäste erst in der 74. Minute den Deckel drauf machen. Erneut war es Siepen, der für den Tabellensechsten traf. Eine Minute vor dem Ende machte der eingewechselte Tino Giesen mit dem 3:0 dann alles klar. „In der zweiten Hälfte waren wir dann die klar spielbestimmende Mannschaft und hatten auch einige Chancen. Der Treffer zum 2:0 fiel dann ein bisschen spät, so dass wir immer noch ein wenig zittern mussten. Dennoch haben wir im Großen und Ganzen völlig verdient gewonnen“, zeigte sich Lörcks zufrieden.


SV Rees – VfR Mehrhoog 5:2 (3:1) Durch den Sieg besiegelte die Mannschaft von Trainer Maik Nieuwenhuis den direkten Wiederabstieg der Gäste in die Kreisliga B. Bereits nach 30 Minuten schien die Partie gelaufen. Mentor Arifi, Robert-John Lufrano und Marius Storm sorgten für eine frühe 3:0-Führung (11./14./27.), doch durch einen verwandelten Foulelfmeter durch Simon Bauhaus (31.) keimte bei den Gästen wieder etwas Hoffnung auf. Erst Recht, als Andy Hoffmann in der 58. Minute sogar den 2:3-Anschlusstreffer erzielen konnte. Doch A-Junior Jannis Friedrich und Marius Storm mit seinem zweiten Tor sorgten dann für die Entscheidung (78./83.).

„Wir haben gut angefangen und auch relativ früh mit 3:0 geführt. Wir haben gut nach vorne gespielt und auch einige schöne Spielzüge dabei gehabt. Man muss aber auch sagen, dass Mehrhoog dafür die Räume angeboten hat. Allerdings muss man sagen, dass wir es versäumt haben, das vierte Tor zu machen“, so Nieuwenhuis, der ergänzte: „Nach dem Anschlusstreffer war es plötzlich wieder ein offenes Spiel, wo es auch eine kleine Phase gab, wo sie das Tor zum Ausgleich hätten machen können. Nach dem 4:2 war es dann aber entschieden. Im Großen und Ganzen war es eine gute Vorstellung von uns.“

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