Fußball

Spitzenspiel in der Kreisliga A steigt am Sonntag in Anholt

Das Anholter Team um Philipp Bortels erwartet den SV Spellen.

Das Anholter Team um Philipp Bortels erwartet den SV Spellen.

Foto: Jens Uwe Wachterstorm / Funke Foto Services GmbH

Am Niederrhein.  Westfalia Anholt erwartet am zehnten Spieltag den SV Spellen. Der SV Haldern will seine Tabellenführung auf der Wertherbrucher Asche verteidigen.

Die letzten fünf Spiele in der Kreisliga A konnte der SV Haldern allesamt für sich entscheiden. Am Sonntag um 15 Uhr soll der sechste Streich folgen. Doch den aktuellen Tabellenführer erwartet eine schwierige Aufgabe. Die Mannschaft von Trainer Christian Böing muss bei BW Wertherbruch ran.

„Wertherbruch ist eine unangenehme Aufgabe. Das ist ein Team, welches zu Hause viele Punkte holt. Sie haben zum Beispiel gegen Millingen und Anholt gewonnen. Und diese Mannschaften muss du erst einmal schlagen“, weiß Böing um die Schwere der Aufgabe, ergänzt aber: „Wir müssen so agieren wie zuletzt. Hinten dürfen wir nur wenig zu lassen und vorne müssen wir geduldig Fußball spielen, auf unsere Chancen warten und effektiv sein.“

Vermutlich wird die Begegnung auf der ungeliebten Asche ausgetragen. Für den Halderner Übungsleiter ist das allerdings kein Problem. „Das spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Wir werden die Situation annehmen und uns dieser stellen“.


Westfalia Anholt –
SV Spellen (So. 15 Uhr
)
Das Spitzenspiel der Kreisliga A steigt am Sonntag am Pannebecker in Anholt. Dann trifft der Tabellenzweite Westfalia Anholt auf seinen direkten Verfolger SV Spellen. „Das wird ein hartes Stück Arbeit. Spellen ist ein richtiges Kaliber, welches vor allem in der Offensive sehr gut besetzt ist“, warnt Westfalia-Coach Thomas Driever vor den Gästen.

Zumal die Hausherren in den letzten Wochen ihrer Form ein wenig hinterher laufen. „Wir müssen uns vor Augen halten, dass wir zuletzt nicht wirklich gut gespielt haben und eine deutliche Leistungssteigerung her muss. Gegen Spellen müssen wir von der ersten Minute an da sein und nicht wie zuletzt nur eine Halbzeit gut spielen, sondern 90 Minuten“, fordert der Anholter Übungsleiter.

Zudem haben die Schwarz-Weißen weiter mit argen Personalproblemen zu kämpfen. Neben den Langzeitverletzten muss Driever auch auf Oliver Paus und Manuel Bollwerk verzichten, die beide im Urlaub sind. Des Weiteren steht hinter den Einsätzen von Thomas Borchard und Tim Schwung ein großes Fragezeichen. „Die Chancen stehen derzeit 50 zu 50, ob sie spielen können“.


Fortuna Millingen –
GSV Suderwick (So. 15 Uhr)

Ebenfalls eine unangenehme Aufgabe erwartet Rolf Sent, Trainer von Fortuna Millingen, beim Heimspiel seiner Mannschaft gegen den Aufsteiger. „Gegen solche Teams ist es immer eine besondere Situation. Du musst diszipliniert Fußball spielen und darfst dir kein Gegentor fangen, weil du sonst hinterher rennen musst“, erklärt der Übungsleiter.

Allerdings rechnet der Fortuna-Coach nicht mit einem üblichen Aufsteiger: „Die Suderwicker haben immer noch ein wenig Aufstiegseuphorie und versuchen außerdem mitzuspielen. Daher wird es wichtig sein, dass wir unser Spiel genauso durchziehen wie in den letzten Wochen, um die Punkte in Millingen zu halten.“

Dabei muss Sent allerdings auf Peter Lörcks, Tom Drews, Marius Dicker, Nils Helling und Ole Haves verzichten. Doch nicht nur die Langzeitverletzten stehen dem Millinger Trainer nicht zur Verfügung, sondern es gibt noch weitere Absagen. „Die Situation bei uns ist schwierig. Wir müssen es endlich mal schaffen, personell Ruhe reinzubekommen. Es gibt keine Konstanz, da wir immer wieder eine andere Mannschaft aufstellen müssen“, bedauert Sent.


SV Ringenberg –
SV Rees (So. 15 Uhr)

Den Anschluss nach oben hat nun auch der SV Rees geschafft. Zuletzt konnten die Mannen von Trainer Tim Beenen einen 7:1-Kantersieg gegen den HSC Berg landen. Nun geht es für die Grün-Weißen zum nächsten Aufsteiger nach Ringenberg. Die Hausherren ergatterten zuletzt einen Punkt gegen den SV Spellen. „Das Unentschieden zeigt, dass sie gut drauf sind und dass es die Sache mit Sicherheit nicht leichter macht“, so Beenen. „Dennoch fahren wir natürlich dahin, um was mitzunehmen.“

Der Reeser Coach weiß, wie schwer die Aufgabe wird: „Sie gehen als Aufsteiger sehr robust und solide zur Sache. Zusätzlich kommt hinzu, dass wir dort eventuell auf Asche spielen, was die Sache nicht einfacher macht. Dementsprechend erwarte ich kein schönes Spiel.“

Nicht dabei sein werden Maurice Hühner, der sich gegen den HSC Berg eine Verletzung zugezogen hat sowie Daniel Ingelaat, der eine Gelbsperre absitzen muss. Beenen: „Dadurch haben wir ein kleines Problem im Zentrum, aber ich denke, auch das bekommen wir gelöst“.

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