Motorsport

Renault sollten die langsamen Kurven von Monaco liegen

Nico Hülkenberg beim Training.

Nico Hülkenberg beim Training.

Foto: GONZALO FUENTES / Reuters

Emmerich.  Nico Hülkenberg glaubt, dass dem Renault die langsamen Kurven in Monaco liegen könnte. Die Ergebnisse vom Training.

Das erste Mal sind die Motoren in den engen Gassen von Monaco aufgeheult. Denn im Fürstentum finden die ersten beiden Trainingseinheiten der Formel 1 traditionell am Donnerstag statt. Die vollkommen anderen Bedingungen in Monte Carlo machen das nötig.

Nico Hülkenberg hatte sich im Vorfeld recht optimistisch geäußert. „Ich glaube, dass die langsamen Passagen dem Auto besser liegen dürften. Es mag langsame Kurven ein wenig mehr“, so der Emmericher. Denn traditionell spielt Topspeed auf dem Straßenkurs nicht wirklich eine entscheidende Rolle.

Zwischenfall mit Gasly

Aber eben genau die Werte bei der Höchstgeschwindigkeit sind bei Renault ausbaufähig. Wobei es sich eher um Stillstand handeln dürfte. Das französische Werksteam hat sicherlich nicht seit den Wintertests an Pace verloren. Vielmehr hinken sie bei den laufenden Entwicklungen hinterher, so dass andere Rennställe aktuell in der Konstrukteurswertung die Nase vorn haben.

Im ersten Training auf Platz sieben

Zumindest das erste freie Training sollte Hülkenbergs Optimismus bestätigen. Denn der Emmericher fuhr die siebtschnellste Zeit. Daniel Ricciardo erreichte Position elf. Aber die Teamkollegen trennten am Ende der Session gerade einmal zwei Zehntel. Allerdings regte sich Hülkenberg in der Vormittagssession auch über Pierre Gasly auf. Der Red-Bull-Pilot zerstörte ihm eine schnelle Runde. Gasly fuhr nur sehr langsam, als er die Reifen auf Temperatur brachte. Da ein Ausweichen auf dem Straßenkurs sehr schwierig ist, musste Hülkenberg seine schnelle Runde abbrechen. „Das war sehr ignorant und total unnötig“, echauffierte sich der Emmericher prompt über den Boxenfunk.

Probleme mit der Kupplung

Auch beim zweiten freien Training lief nicht alles rund. Hülkenberg meldete Probleme mit der Kupplung. Außerdem würde es im Auto komisch riechen. Eine gravierendes Problem sollte es aber nicht sein, da Hülkenberg weiterfahren konnte. Allerdings sprang am Nachmittag auch nur noch Platz 16 für den Emmericher raus. Ricciardo belegte Rang 17.

Hülkenberg fährt 94 Runden

Hülkenberg absolvierte insgesamt 94 Runden bei den ersten beiden Trainingseinheiten. Für Ricciardo hat sich das Blatt dabei komplett gedreht. Gewann er doch im Vorjahr noch den prestigeträchtigen Grand Prix. „Es ist kein Geheimnis, dass er hier sehr gut ist. Es wird interessant sein, ganz sicherlich eine Herausforderung“, so Hülkenberg zum teaminternen Duell bei Motorsport-Total.com.

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