Fußball

Nach dem Praester Sieg trennt sich der Gastgeber vom Trainer

Verteidiger Erdal Dag (li.) erkämpfte mit dem RSV Praest einen Dreier in Mülheim.

Verteidiger Erdal Dag (li.) erkämpfte mit dem RSV Praest einen Dreier in Mülheim.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Praest.  Rene Groes und Marius Storm sorgen mit ihren Treffern für den Sieg des RSV Praest in der Bezirksliga-Begegnung beim Mülheimer SV 07.

Der RSV Praest kann auch auswärts gewinnen. Die Schwarz-Gelben holten mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg beim Mülheimer SV 07 den ersten Dreier in dieser Saison auf fremdem Platz und verbesserten sich durch den Erfolg auf den siebten Platz in der Bezirksliga.

„Wir haben in einem intensiven Spiel eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, die Räume stets eng gemacht und uns den Sieg erkämpft“, sah RSV-Trainer Roland einen engagierten und überzeugenden Auftritt seines Teams, das aufgrund einer überfüllten Autobahn recht spät in Mülheim eintraf. Auch weil der Schiedsrichter zunächst Ball und Fahne vergessen hatte, ging es erst ein paar Minuten später los.

Nach 34 Minuten durften dann die Praester zum ersten Mal jubeln. Ein langer Abschlag von RSV-Keeper Dennis Döring titschte auf dem Kunstrasen auf, landete dann bei Stürmer Rene Groes, der das Leder zum 1:0 für den RSV ins Netz bugsierte.

Ärgerlicher Ausgleich

Kurios war dann der Ausgleichstreffer für die Hausherren in der 39. Minute. Nach einem langen Ball wurde Marius Storm klar gefoult, der fällige Freistoßpfiff blieb aber aus und die kurzzeitige Verwirrung nutzten die Mülheimer zu einem schnellen Angriff, der zum 1:1 führte. „Anschließend hat er dann aber dem Mülheimer die gelbe Karte für das Foul gezeigt“, konnte Kock das Vorgehen des Unparteiischen überhaupt nicht nachvollziehen.

Bei Dauerregen spielten im zweiten Durchgang beide Teams auf den zweiten Treffer. Der gelang dann dem RSV. Calvin Stein fing im Mittelfeld einen Ball ab, passte auf Marius Storm und der hämmerte das Leder oben rechts in den Winkel (69.).

Anschließend hatten Juri Wolff mit einem guten Freistoß, den der gegnerische Keeper stark hielt, sowie noch zweimal Storm Möglichkeiten, den dritten Praester Treffer zu erzielen. „Aber auch die Mülheimer haben noch einmal alles reingeworfen“, musste Kock mit seinem Team bis zum Schluss um den Dreier Zittern.

Rote Karte nach dem Abpfiff

Nach dem Abpfiff schwappten die Emotionen kurzzeitig über und ein Mülheimer Akteur sah die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit.

Wenig später gab es dann noch einen Paukenschlag: Der MSV trennte sich von Trainer Dirk Roenz. „Wir haben nicht die Ergebnisse erreicht, die wir uns vor der Saison vorgenommen haben“, begründete der sportliche Leiter Christian Reck.

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