Handball

HSG-Herren sind trotz Tabellenführung nur Außenseiter

HSG-Trainer Sven Esser spielt am Samstag mit seinem Team in Bocholt.

HSG-Trainer Sven Esser spielt am Samstag mit seinem Team in Bocholt.

Foto: Jens Uwe Wachterstorm / Funke Foto Services GmbH

Am Niederrhein.  Das Team aus Haldern/Mehrhoog/Isselburg tritt am Samstag um 18.30 Uhr beim TSV Bocholt an. Die Damen spielen beim MTV Dinslaken III.

Für die Herren der Handballspielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg steht am Samstag um 18.30 Uhr das Derby beim TSV Bocholt an. Doch obwohl die Vereinigten mit der Maximalpunktzahl aus den ersten vier Spielen gestartet sind, sieht Trainer Sven Esser sein Team als Außenseiter: „Ich denke, dass Bocholt als Landesliga-Absteiger der leichte Favorit ist. Sie haben in den Jahren, in denen sie höher gespielt haben, viel gelernt. Deshalb sehe ich uns nicht unbedingt in der Favoritenrolle“.

Zumal die HSG auf einige Akteure verzichten muss. So wird Kapitän Jannik Ising aufgrund einer Daumenverletzung länger fehlen. Dem Kreisläufer droht sogar eine Operation. Zudem werden Kai Schumacher und Max Arendsen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen. „Wir haben das ein oder andere Problem und nicht mehr ganz so viele Optionen. Daher müssen wir schauen, für was es reicht“, so der HSG-Coach.

Sobotta-Team will Negativlauf stoppen

Die Damen der HSG HMI mussten zuletzt zwei Niederlagen am Stück hinnehmen. Dieser Negativlauf soll am Samstag um 13.30 Uhr beim MTV Rheinwacht Dinslaken III gestoppt werden. „Es war das erwartet schwere Auftaktprogramm, aus dem wir dennoch vier Punkte mitgenommen haben. Wir haben im Training weiter gut gearbeitet und ich hoffe, dass wir das umsetzen können. Meine Mannschaft kann trotz der zwei Niederlagen mit enormem Selbstvertrauen in das Match gehen und hoffentlich mindestens einen Punkt mitnehmen“, ist HSG-Trainer Ralf Sobotta zuversichtlich.

Ausfälle durch Schichtdienst

Aber auch die Damen haben mit personellen Problemen zu kämpfen. Neben Lara Helling werden Leonie Zey und Lara Gorges nicht zur Verfügung stehen. Zudem steht hinter Franka Roes ein Fragezeichen. Deshalb bedauert der Übungsleiter die frühe Ansetzung: „Viele arbeiten im Schichtdienst und können daher nicht so früh. Daher verstehe ich nicht, wie man ein Spiel am Samstag um 13.30 Uhr ansetzen kann.“

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