Tennis

Herren 65 des TC RW Emmerich gewinnen auch das zweite Spiel

Die Nummer eins der Herren 65 des TC RW Emmerich, Bruno Kreyenbrink, machte seinem Ruf als Kämpfernatur alle Ehre.

Die Nummer eins der Herren 65 des TC RW Emmerich, Bruno Kreyenbrink, machte seinem Ruf als Kämpfernatur alle Ehre.

Foto: Christian Creon

Emmerich.   Die Mannschaft der Herren 65 des TC Rotweiss Emmerich haben in der Niederrheinliga auch gegen den TC BW Neuss überraschend deutlich gewonnen.

Manfred Kurth, der mit Dr. Norbert Fohler bei den Herren 65 des TC Rotweiss Emmerich die Fäden in den Händen hält, war restlos begeistert. Und selbst ziemlich überrascht.

Manfred Kurth über Ergebnis überrascht

„Damit war überhaupt nicht zu rechnen“, sagte Kurth nach dem 8:1-Sieg am zweiten Spieltag der Niederrheinliga gegen den TC BW Neuss. „Das Endergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen, die Neusser können schon auch Tennisspielen. Aber wir sind natürlich froh, dass wir in den ersten beiden Spielen so ein Signal setzen konnten.“ Schon in der Vorwoche hatten sich die Emmericher zum Aufakt der Niederrheinliga mit 8:1 gegen DJK Holzbüttgen durchgesetzt.

Halbfinal-Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft

Ein packendes Match sahen die Zuschauer auf der Anlage am Eugen-Reintjes-Stadion als Rotweiss-Neuzugang Rob Meuwese auf Georg Flosdorff traf. Während Meuwese in der niederländischen Rangliste an Nummer fünf geführt wird, war der Neusser im April noch Halbfinal-Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften. „Es war ein Wahnsinnsspiel“, lobte Manfred Kurth das Niveau der Ballwechsel. Am Ende behielt Meuwese sehr souverän mit 7:5, 7:5 die Oberhand.

Emmerichs Nummer eins, Bruno Kreyenbrink, macht seinem Ruf als Kämpfernatur alle Ehre. Er setzte sich mit 7:5 und 6:1 durch. Zum Ende hin trumpfte auch Beert Wynbergen auf, der seinen Gegner mit 4:6, 6:4 und 10:0 im Matchtiebreak in Schach hielt.

Ungewohntes Gefühl für Clemens Verweyen

Ein ungewöhnliches Bild gab es dann aber doch. Clemens Verweyen, der in der kompletten vergangenen Medenspielsaison in der Niederrheinliga nicht ein Einzel abgab, musste seinem Gegner gratulieren. Der belgische Ranglistenspieler nahm extra 200 Kilometer Reisestrecke auf, um in Emmerich anzutreten. Verweyen zog schließlich mit 6:3, 1:6 und 1:10 den Kürzeren gegen den Belgier.

Dr. Ulf Heitemeyer freut sich über Lauf

„Ich glaube, ich habe einen Lauf“, kommentierte Dr. Ulf Heitemeyer seinen zweiten Sieg im zweiten Einzel in dieser Saison (6:4, 6:3). Dem stand Jürgen Seidel nicht nach, der ebenfalls in zwei Sätzen gewinnen konnte (6:4, 6:2).

Zwei Doppelpunkte kampflos bekommen

Am Sieg für die Hausherren gab es schon nach den Einzeln nichts mehr zu rütteln. So gingen zwei Doppelpunkte kampflos an Emmerich. Doch Doppelspezialist Hans Angenent kam an der Seite von Meuwese noch zum Einsatz. Das Emmericher Duo setzte sich mit 6:4, 6:1 durch.

Am kommenden Dienstag, 28. Mai, bestreiten die Herren 65 am dritten Spieltag der Saison in der Niederrheinliga ihre erste Auswärtsbegegnung. Dann geht es zu BW Veert.

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