Tennis

Emmericher Damen 40 steigen in die 1. Verbandsliga auf

Isabelle Heusinkveld (TC RW Emmerich) hat mit den Damen 40 den Aufstieg klar gemacht.

Isabelle Heusinkveld (TC RW Emmerich) hat mit den Damen 40 den Aufstieg klar gemacht.

Foto: Christian Creon / FFS

Emmerich.  Team des TC RW Emmerich macht mit einem 8:1 gegen BWR Büderich alles klar. Die Damen 55 müssen dagegen den Gang in die 2. Verbandsliga antreten.

Katja Meenen hatte vor der diesjährigen Freiluftsaison keine Zweifel aufkommen lassen. Mit dem niederländischen Neuzugang Isabelle Heusinkveld als Spitzenspielerin dürfe es nur um den Aufstieg in die 1. Verbandsliga gehen, hatte sie erklärt.

Das Ziel ist nun erreicht: Mit einem klaren 8:1-Sieg gegen BWR Büderich feierten die Damen um Mannschaftsführerin Meenen das vorläufige Ende der Zeit in der 2. Verbandsliga. „Ich kann kaum ausdrücken, wie stolz ich auf die Mannschaftsleistung in diesem Jahr bin. Inspiriert von dem Ausflug zum Roland-Garros-Turnier in Paris, wo ich in der vergangenen Woche gewesen bin, haben wir den Aufstieg an diesem Wochenende festgezurrt“, sagte sie.

Sehenswerter Auftritt

So war der Auftritt ihres Aufgebots erneut sehenswert: Kollektiv marschierte das Team im rosa Dress auf die Aschefelder. Meenen selbst gewann ihre Partie souverän mit 6:2, 6:2. Heusinkveld machte es an erster Stelle ebenfalls nicht allzu spannend. Sie überlag mit 6:2, 6:4 – und das obwohl ihre Kontrahentin bisher unbesiegt geblieben war. Ilka Böhning erwischte einen perfekten Tag mit 6:0, 6:2.

Spannender gestalteten die drei weiteren Akteurinnen ihre Matches. Christina Welmans gewann erst im dritten Satz mit 1:6, 6:3, 10:8. „Auf Christina ist eben immer Verlass“, sagt Meenen. Ähnlich war der Spielverlauf bei Anja Bongers: 6:4, 1:6, 10:7. Sie behielt nach einem zwischenzeitlichen Leistungseinbruch im zweiten Durchgang die Nerven. An sechster Stelle ließ Elisabeth Schneider mit 7:5, 6:3 nichts anbrennen. So stand es schon nach den Einzelbegegnungen 6:0 aus Sicht der Rot-Weißen.

Den einzigen Zähler gaben die Emmericherinnen im dritten Doppel ab. Dort hatten sich Gitta Sent und Anja Bongers mit 0:6, 0:6 geschlagen gegeben. Das Duo Meenen/Böhning siegte klar mit 6:1, 6:2; Heusinkveld und Schneider mit 7:6, 6:3. „Ich würde beinahe behaupten: Jeder bekommt, was er verdient. Unser Aufstieg ist in diesem Jahr folgerichtig. Wir freuen uns nun sehr auf die 1. Verbandsliga“, so Meenen.

Letztes Spiel am 29. Juni

Das letzte Spiel wartet am 29. Juni vor heimischem Publikum gegen Wuppertal-Elberfeld. „Wir würden uns zum Finale dann nochmal viele Unterstützer und eine tolle Stimmung wünschen“, sagt Meenen.

Im Gegenzug müssen die Damen 55 um Kapitänin Monika Verweyen-Zdebel den bitteren Gang in die 2. Verbandsliga hinnehmen. Mit 4:5 verlor ihr Team gegen den Post-Spielverein.

„Das ist richtig bitter für uns“, konstatierte Verweyen-Zdebel. Sie selbst hatte als Frontfrau das Nachsehen und musste sich 4:6, 5:7 geschlagen geben. Als Siegerin ging Petra Mies vom Platz – nach drei Durchgängen mit 5:7, 6:4, 10:7. Beate Thomassen gewann mit 7:5, 6:3, Monika Jonker mit 1:6, 6:3, 10:4. Recht klar verloren Vera Balkmann und Marlies Olbrich. Erstere unterlag mit 1:6, 2:6, Olbrich mit 3:6, 2:6.

Falsche Doppelaufstellung

So stand es nach den Einzelbegegnungen 3:3-Remis, die Entscheidung musste in den Doppeln fallen. Dort erfüllten Thomassen und Verweyen-Zdebel mit 6:1, 6:1 ihre Pflicht. Mies und Jonker mussten aber ihren Gegnerinnen zu einem 7:5-6:3-Erfolg gratulieren. Auch für Balkmann und Rita van Niersen lief es nicht besser. Sie verloren mit 4:6, 3:6.

„Man muss ehrlich sagen, dass wir in den Doppeln falsch aufgestellt haben. Das müssen wir uns selbst ankreiden“, meinte Verweyen-Zdebel. Zur Wahrheit aber gehört auch: In dieser Medensaison wurde ihr Aufgebot förmlich vom Pech verfolgt. Immer wieder mussten Akteurinnen verletzungsbedingt aussetzen, nur selten traten die Damen 55 in Bestbesetzung an.

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