Handball

Die HSG-Herren wachen gerade noch rechtzeitig auf

Malte Roes (re.) war der treffsicherste HSG-Akteur.

Malte Roes (re.) war der treffsicherste HSG-Akteur.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Am Niederrhein.  Das Team von Sven Esser siegt bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade 3 mit 24:23 und übernimmt damit die Tabellenspitze in der Bezirksliga.

Durch eine enorme Willensleistung haben die Herren der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg den dritten Sieg im dritten Bezirksliga-Spiel feiern können. Die Mannen von Trainer Sven Esser gewannen bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade 3 mit 24:23 (12:15).

Allerdings kamen die Gäste zunächst überhaupt nicht gut ins Spiel und lagen zur Pause mit 12:15 hinten. „Wir hatten zu Beginn große Probleme mit der offensiven Deckung des Gegners, weshalb wir sehr hektisch wurden und unnötige Würfe genommen haben“, analysierte Esser. Auch nach dem Wechsel wurde es nicht besser, sodass die Vereinigten zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren hinten lagen.

Sieben Tore in Folge

Doch 20 Minuten vor dem Ende kamen die Gäste in Schwung, konnten mit 22:19 in Führung gehen und den Vorsprung über die Zeit bringen. „Wir haben eine Auszeit genommen und umgestellt, danach lief es deutlich besser. Dann hatten wir einen Lauf, wo wir sieben Tore in Folge erzielt haben, aber selbst kein Gegentor kassiert haben. Das war eine richtig gute Viertelstunde von uns“, lobte der HSG-Coach, ergänzte aber: „Kurz vor dem Ende sind wir dann aber wieder in alte Muster verfallen, sodass die Erleichterung groß war, als die Schlusssirene kam.“

HSG: Kniest, Bagar – Ising (2/1), Büdding, Schumacher (1), Schepersmann (5), Lonscher, Nehling, Roes (9), Arendsen (5), Marks (1), Fischer (1).

Eine deftige Niederlage kassierten hingegen die Damen der HSG HMI. Beim Topfavoriten TuS Lintfort II, die in der vergangenen Saison zusammen mit den Vereinigten den bitteren aus Gang aus der Landesliga in die Bezirksliga gehen mussten, gab es eine 14:31 (8:10)-Klatsche.

Klatsche für die Damen

„Ich weiß immer noch nicht, was da passiert ist. Ich bin einfach geschockt und sprachlos“, äußerte sich ein konsternierter Ralf Sobotta. Dabei hielten die Gäste das Match lange Zeit offen. So hatte es nach 48 Minuten nur 19:15 für die Lintforter gestanden, doch dann brach die Mannschaft von Sobotta regelrecht ein und musste einen 0:12-Lauf hinnehmen. „Wir haben über weite Strecken ein wirklich gutes Handballspiel gezeigt. Doch plötzlich haben die Damen aufgehört Handball zu spielen. Es war auf einmal ein Kollektivversagen. Einzig Kathrin Bücker haben wir es zu verdanken, dass wir nicht noch höher verloren haben“, so der HSG-Coach.

HSG-Damen: K. Bücker - Schnelting,
Becker (3), Bruckwilder (1), Müller (2/2), Eimers, Zey, Nehling (3), Gorges, E. Bücker, Haves (2), Roes (1), A. Bücker (2), Hövelmann..

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