Fußball

Dicker Brocken für den SV Rees in der Kreisliga A

Ali El-Abbas erwartet mit dem SV Rees am Sonntag TuB Mussum.

Ali El-Abbas erwartet mit dem SV Rees am Sonntag TuB Mussum.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Am Niederrhein.  Die Grün-Weißen erwarten Mussum. SV Haldern und Fortuna Millingen wollen gegen Kellerkinder aus Berg und Vardingholt zurück in die Erfolgsspur.

Mit einem dicken Brocken bekommt es der SV Rees (10. Platz, 15 Punkte) am Sonntag zu tun. Die Mannschaft von Trainer Tim Beenen trifft um 15 Uhr auf eigener Anlage auf den Meisterschaftsaspiranten TuB Mussum, der allerdings schon einige Male ins Straucheln gebracht wurde. „Für mich ist Mussum immer noch der Favorit. Auch wenn sie schon Punkte liegen lassen haben, denke ich, dass sie personell eine sehr starke Truppe haben. Dementsprechend schwierig wird es für uns“, weiß der Reeser Übungsleiter um die Schwere der Aufgabe.

Dennoch glaubt Beenen an seine Mannschaft: „Ich gehe ganz klar davon aus, dass die Mussumer viel mitspielen werden. Dass sie uns vor die eine oder andere schwere Situation stellen werden ist klar, weswegen ich von meiner Elf erwarte, dass sie nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch dagegen hält.“


SV Haldern –
HSC Berg (So. 15 Uhr)

Eine vermeintliche Pflichtaufgabe hat der Tabellenzweite SV Haldern am Sonntag um 15 Uhr gegen das Schlusslicht HSC Berg zu bestreiten. Doch trotz der eindeutigen Ausgangslage warnt Trainer Christian Böing vor dem noch sieglosen Tabellenletzten: „Ich glaube, dass es das schwierigste Spiel der ganzen Saison werden wird, denn wir haben in der Partie viel zu verlieren, aber nur wenig zu gewinnen.“

Daher erwartet der Halderner Übungsleiter einen konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft: „Ich verlange, dass wir das Spiel gegen den HSC Berg voll fokussiert angehen und von Anfang an so auftreten, wie man es von uns erwartet. Wir dürfen uns vor allem keine Schludrigkeiten erlauben.“ Zudem geht der SVH-Coach davon aus, dass die Gäste sich nicht nur hinten reinstellen werden. „Ich denke schon, dass Berg auch versuchen wird mitzuspielen. Dennoch werden wir wohl, wie zuletzt gegen Wertherbruch auch, meist den Ball haben. Ich hoffe, dass wir uns ähnlich viele gute Torchancen herausspielen können, diese dann aber effektiver nutzen“, so Böing.


SV Ringenberg –
Westfalia Anholt (So. 15 Uhr)

Nach dem 1:2 gegen Spitzenreiter SV Spellen bekommt es Westfalia Anholt mit dem starken Aufsteiger SV Ringenberg zu tun. Die Gastgeber belegen derzeit mit 18 Punkten den siebten Platz, könnten mit einem Sieg aber an der Westfalia (3.) vorbeiziehen. „Ringenberg ist ein sehr unangenehmer Gegner. Ich habe sie beim Spiel in Haldern gesehen, wo sie eine richtig gute Begegnung abgeliefert haben. Daher wird es keine leichte Aufgabe“, erklärt Thomas Driever, Trainer der Westfalia.

Zumal die Anholter weiterhin mit personellen Problemen zu kämpfen haben. Neben den Langzeitverletzten wird Tim Schwung aufgrund einer Zerrung nicht auflaufen können. Außerdem stehen hinter einigen Akteuren noch große Fragezeichen. „Wir haben personell immer noch das ein oder andere Problem“, so der Westfalia-Coach: „Dennoch muss die Einstellung bei allen stimmen. Wir müssen es mal wieder schaffen, selbstbewusster aufzutreten und das auf den Platz bringen was wir können.“


GW Vardingholt –
Fortuna Millingen(So. 15 Uhr)

Auch die Millinger mussten am vergangenen Wochenende eine Niederlage hinnehmen. Gegen den Aufsteiger GSV Suderwick hieß es 1:2. Nun wartet in Vardingholt das nächste Kellerkind auf die Rot-Weißen. „Wir müssen erkennen, dass Mannschaften, die um den Klassenerhalt spielen, um ihr Leben kämpfen. In diesen Spielen müssen wir ebenfalls alles in die Waagschale werfen und 110 Prozent geben, um auch dort Punkte mitzunehmen“, fordert Fortuna-Trainer Rolf Sent von seiner Mannschaft. Zudem hofft der Coach, dass sein Team besser mit der Chancenverwertung umgeht als zuletzt: „Wir müssen unsere Möglichkeiten klarer ausspielen und nutzen. Das ist das A und O. Manchmal bringen wir den letzten Pass nicht an den Mann. Da fehlt die Konzentration.“

Diederichs-Wendt hat sich abgemeldet

Die Millinger haben nach wie vor arge Personalsorgen. „Die Lage ist weiterhin sehr bescheiden. Wir gucken Woche für Woche, dass wir eine vernünftige, schlagkräftige Truppe zusammenbekommen, da der Kader sehr dünn besetzt ist“, so Sent, der jetzt auch noch auf Justin Diederichs-Wendt verzichten muss, der die Fortuna verlassen hat. „Ich habe mehrfach vergeblich versucht ihn zu erreichen. Die ganze Situation ist eigenartig, zumal er sich auch schon in Millingen abgemeldet hat.“

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