Fußball

Der Gegner des RSV Praest muss noch kräftig zittern

Dennis Thyssen (re.) wird ein letztes Mal für den RSV Praest stürmen.

Dennis Thyssen (re.) wird ein letztes Mal für den RSV Praest stürmen.

Foto: Foto: Thorsten Lindekamp / FFS

Praest.  Die letzte Begegnung in dieser Saison bestreitet der RSV Praest am Sonntag um 15 Uhr beim SV Viktoria Goch, der noch um den Klassenerhalt kämpft.

Eigentlich hatte der RSV Praest am Samstagabend den Saisonabschluss feiern wollen. Mit dem Gegner SV Viktoria Goch war eine Vorverlegung bereits abgesprochen. Allerdings machte die sportliche Situation des Gastgebers dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung, denn die Viktoria kämpft am finalen Spieltag noch um den Klassenerhalt in der Bezirksliga.

Die Mannschaft von Trainer Jan Kilkens verpasste am vergangenen Sonntag die sichere Rettung durch ein 1:1-Unentschieden bei der DJK Twisteden. Die Gocher haben somit nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Daher wird das Match im Gocher Hubert-Houben-Stadion nun wie vorgesehen am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

„Gerade da jetzt auch noch die eine oder andere Mannschaft auf uns schauen wird, wollen wir uns natürlich ordentlich präsentieren und werden auf jeden Fall versuchen, aus Goch etwas mitzunehmen“, sagt RSV-Trainer Roland Kock, der mit seinem Team (8. Platz/35 Punkte) zuletzt drei Niederlagen hinnehmen musste.

Abschiedsspiel für Dennis Thyssen

Mit Mohamed Camara, Fabian Meyer, Justin Ising, Dennis Meiners und Maveric Hülsmann wird Kock beim Gastspiel in der Weberstadt definitiv auf fünf Akteure verzichten müssen. Eher schlecht sieht es mit einem Einsatz auch bei Marvin Schwarz (Zerrung) und Juri Wolff aus, der weiter Schwierigkeiten mit dem Sprunggelenk hat. Torwart Dennis Döring plagen außerdem Hüftprobleme.

Das letzte Spiel im Praester Trikot wird Dennis Thyssen bestreiten, der bekanntlich Spielertrainer beim B-Ligisten SuS Kalkar wird. Der 30-Jährige war Anfang 2014 zum Offenberg gekommen. „Dass er geht, ist natürlich sehr schade, er war einer der absoluten Leistungsträger in den letzten Jahren“, bedauert Roland Kock den Verlust des Mittelstürmers. „Ich kann aber auch durchaus verstehen, dass er diesen Schritt machen will“.

Wiedersehen in der Vorbereitung

Schon in der Vorbereitung zur nächsten Saison werden sich Kock und Thyssen aber wiedersehen. „Wir haben bereits ein Testspiel vereinbart“, so der Praester Coach.

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