Tennis

Comeback von Martin Gricksch beim TC Rotweiss Emmerich

Martin Gricksch trat für die Herren des TC RW Emmerich an.

Martin Gricksch trat für die Herren des TC RW Emmerich an.

Foto: DIANA ROOS

Emmerich.   Die Herren des TC Rotweiss Emmerich freuen sich über das erfolgreiche Comeback von Martin Gricksch. Emmericher Herren 60 zittern sich zum Erfolg.

Martin Gricksch verfügt über einen famosen Ruf in der Tennis-Szene am unteren Niederrhein. Der 37-Jährige ist nicht nur Vereinstrainer unter der Regie von Marco Oversteegen beim TC RW Emmerich. Er ist auch einer der stärksten Tennisspieler der Region. Jahrelang schlug er hochklassig gegen die gelbe Filzkugel. Doch seit einiger Zeit plagt er sich regelmäßig mit schweren Verletzungen herum.

4:2-Führung nach den Einzeln

Daher ist er zwar für die erste Herrenmannschaft des TC Rotweiss gemeldet, doch nur selten tritt er tatsächlich auf dem Platz in Erscheinung. Jetzt aber war das anders: Er folgte den Rufen seines Mannschaftsführers Cyprian Langen und stand fürs Doppel bereit. „Ich bin heiß“, kündigte er seinen Kollegen an. Ohnehin war sein Wirken in der Bezirksklassen-B-Partie gegen den Kapellener TC von höchster Relevanz. Nach den Einzelpartien stand es nämlich 4:2 für die Gastgeber des TC RW.

An erster Stelle war Spitzenspieler Daniel Rech mit 1:6, 4:6 ohne Chance. In Bestform präsentierte sich dagegen Martin Ulrich. Für ihn stand final ein 6:3-6:2-Erfolg zu Buche. Maarten Oversteegen behielt nach drei Sätzen mit 5:7, 6:2, 10:5 die Oberhand. Daniel Terhorst gewann mit 6:2, 7:6, Cyprian Langen mit 6:0, 6:1. Nils Heithecker erlebte eine Begegnung hohen Niveaus auf Augenhöhe, war dennoch mit 5:7, 1:6 unterlegen.

Entscheidung fällt in den Doppeln

So fiel die Entscheidung in den Doppeln. „Doch da hatten wir ein Ass im Ärmel. Martin Gricksch kam wie Phönix aus der Asche, oder besser gesagt: Wie Phönix auf die Asche“, sagte Ulrich. Gricksch zog mit Daniel Terhorst ins dritte Doppel und überzeugte restlos. „Er hat eine unglaubliche Präsenz“, erklärte Terhost. So war das Ergebnis wenig verwunderlich: Mit 6:1, 6:2 siegte das Emmericher Duo.

Kapellen als starken Gegner eingeschätzt

Auch Cyprian Langen und Daniel Rech siegten (6:3, 7:5). Nur Ulrich und Marvin Wütscher hatten mit 2:6, 2:6 das Nachsehen. „Dieser Erfolg ist sehr wichtig für uns. Zumal wir Kapellen im Vorfeld als einen sehr starken Gegner ausgemacht haben. Ich bin stolz auf unsere Mannschaftsleistung“, sagte Langen.

Die Zweitvertretung der Herren unter der Regie von Mannschaftsführer Roman Mohnen verlor mit 4:5 gegen Mitaufsteiger TC Sevelen und sieht sich nun mit ärgsten Abstiegssorgen konfrontiert.

Herren 40 erstmals erfolgreich

Die Reserve der Damenmannschaft verlor im Kreisliga-Derby gegen Eintracht Emmerich mit 2:7. Die Herren 40 haben hingegen nach dem misslungenen Saisonauftakt gegen RW Kleve nun für Wiedergutmachung gesorgt. Mit 6:3 siegte das Team von Mannschaftsführer Holger Houben-Ring gegen BW Kevelaer. Christian Habedank, Dominik Verweyen, Peter Vennemann und Holger Tenhaft fuhren die Siege für die Rotweiss-Herren ein.

Zwei Erfolge im Matchtiebreak

Besonders spannend gestaltete Tenhaft sein Match: Final stand ein 5:7-7:6-10:5-Erfolg zu Buche. Auch Vennemann gewann erst im Matchtiebreak mit 13:11. Einzig Houben-Ring und Philip Heüveldop mussten sich in ihren Einzelmatches geschlagen geben. So stand es nach den Einzelbegegnungen 4:2. Die Doppel Houben-Ring/Habedank und Verweyen/Vennemann vollbrachten mit ihren überzeugenden Siegen die Entscheidung.

Das Herren-60-Aufgebot setzte sich nach einem Krimi mit 5:4 beim TC Rot-Weiß Vluyn durch. An vorderster Stelle hatte für die Gäste Volker Fischer-Kahle keine Chance. Gleiches galt für Kurt Pieper an zweiter Position. Besser machte es Detlev Kok. Er behielt mit 6:2, 6:2 die Oberhand. Spannend machte es auch Gregor Langen, der mit 7:6, 6:3 siegte. Christian Niemeyer und Horst Lettau fuhren vergleichsweise sicher ihre Punktsiege ein.

Mit starker Temaleistung zum Erfolg

So stand es nach den Einzeln 4:2 aus Sicht des TC Rotweiss. In den Doppelpartien aber drohten die Verhältnisse nochmals zu kippen. Das Duo Pieper/Kok gab das erste Doppel mit 2:6, 6:7 ab. Niemeyer und Jochen Kemkes verloren erst im dritten Satz: 5:7, 6:3, 7:10. So war es an Gregor Langen und Jan Jonker, den erlösenden Zähler einzufahren. Langen überzeugte mit seiner äußerst unangenehmen und effektreichen Rückhand und führte sein Aufgebot zum Erfolg. Das Endergebnis lautete: 6:4, 6:2. „Es wurde sehr knapp für uns, aber dank einer starken Teamleistung hat es noch zu einem schlussendlich auch verdienten Sieg gereicht“, sagte Langen.

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