Fußball

Buschers Elfmeter belohnt den SV Vrasselt für gute Leistung

Benjamin van Niersen (li.) gewann mit dem SV Vrasselt in Hamminkeln.

Benjamin van Niersen (li.) gewann mit dem SV Vrasselt in Hamminkeln.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Vrasselt.  Der SVV holt durch einen 3:2-Erfolg beim SV Hamminkeln drei wichtige Zähler im Abstiegskampf und beendet die starke Heimserie der Gastgeber.

Sascha Brouwer war nach dem Match komplett durchnässt, der Trainer des SV Vrasselt strahlte aber dennoch über das ganze Gesicht. Seine Elf zeigte im Match beim SV Hamminkeln eine sehr engagierte Leistung, die diesmal auch mit drei Punkten belohnt wurde.

Mit 3:2 (1:0) behielten die Blau-Weißen die Oberhand und beendeten damit die beeindruckende Heimserie der Gastgeber, die zuvor alle fünf Saisonpartien auf der heimischen Anlage gewonnen hatten. Durch den Dreier konnten die Blau-Weißen die Abstiegsplätze verlassen und sich auf den 13. Platz verbessern.

Alles reingeworfen

„Wir haben alles reingeworfen, das war Abstiegskampf pur. Das Match hätte in beide Richtungen ausgehen können und wir sind natürlich sehr froh, dass wir am Ende den Sieg mitgenommen haben. Das ist in unserer Situation Gold wert“, war SVV-Coach Sascha Brouwer erleichtert.

Die ersten beiden guten Szenen in der Bezirksliga-Begegnung hatten zunächst die Hausherren, doch SVV-Keeper Luca Pollmann zeigte sich auf dem Naturrasen gegen die Fernschüsse von Alexander Siepen (4.) und Tom Lennart Klump (7.) auf dem Posten.

Anschließend taten sich die Hamminkelner aber schwer, gegen die gut sortierte Vrasselter Abwehr erfolgversprechend vor das Tor zu kommen. Auf der anderen Seite hätten fast die Vrasselter jubeln können, als nach einer Flanke von Marco Buscher am zweiten Pfosten Nick Konopatzki aus kurzer Distanz HSV-Keeper Sascha Tünte anschoss (14.).

Konopatzki erzielt Pausenführung

Besser machte es Konopatzki dann in der 33. Minute. Nach einem Ballverlust der Gastgeber im Mittelfeld schalteten die Vrasselter schnell, Murat Dogu bediente Konopatzki, der das Leder aus 14 Metern versenkte. „Die erste Hälfte haben wir es bis auf die ersten zehn Minuten gut gemacht“, wertete SVV-Coach Sascha Brouwer die Pausenführung als durchaus verdient.

Der Vorsprung hielt allerdings nach dem Wiederanpfiff nur fünf Minuten. Alexander Siepen setzte Raik Wittig an der Strafraumgrenze in Szene und der 39-jährige Routinier versenkte das Leder mit einem leicht abgefälschten Schuss zum 1:1.

Ampelkarte für Wirtz

Als dann Luca Pollmann in der 74. Minute einen langen Ball der Hamminkelner nicht festhalten konnte, staubte Peter Hütten zum 2:1 ab und die Grün-Weißen hatten das Match gedreht. „Das geht auf meine Kappe. Wir haben dann aber Moral bewiesen“, sah der SVV-Keeper, wie seine Teamkameraden unmittelbar nach dem Rückstand zum 2:3 ausgleichen konnten, als Jens Wunder einen gut getretenen Freistoß von Murat Dogu am zweiten Pfosten ins Netz köpfte (76.). Und es kam noch besser für die Gäste. In der 80. Minute zeigte der Schiedsrichter nach Foul von Tom Wirtz an Niklas König auf den Punkt.

Der Hamminkelner Torjäger, der diesmal komplett blass blieb, musste zudem mit der Ampelkarte den Platz verlassen. Marco Buscher verwandelte den Strafstoß sicher zum 3:2.

In den letzten Minuten waren die Vrasselter dann dem vierten Treffer näher als die Hamminkelner dem Ausgleich. Die beste Chance vergab Niklas König der nach einem Konter frei vor dem Tor verzog (87.), so dass die Blau-Weißen noch bis zum Schlusspfiff zittern mussten.

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