Handball

Wölfe bleiben viertklassig – und hinter dem VfB Homberg

Kevin Kirchner, hier beim Wurf, erzielte vier Tore für die Wölfe gegen Rheinbach.

Foto: Markus Joosten

Kevin Kirchner, hier beim Wurf, erzielte vier Tore für die Wölfe gegen Rheinbach. Foto: Markus Joosten

Duisburg.  Der Klassenerhalt war schon vor dem Spiel gegen Rheinbach klar. Nach dem 25:28 stehen die Rheinhauser aber weiter hinter dem Stadtrivalen.

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Zumindest vor dem Spiel herrschte bei den Regionalliga-Handballern des HC Wölfe Nordrhein noch Partystimmung, auch wenn mit Robin Werner und Lukas Plaumann sowie Cheftrainer Thomas Molsner drei wichtige Akteure der Mannschaft verabschiedet wurden. Schließlich stand bereits nach den Samstagspartien fest, dass die Rheinhauser auch weiterhin in der vierthöchsten Spielklasse antreten und damit im Derby auf den VfB Homberg treffen werden. Genau an dem wollten die Wölfe auch noch vorbeiziehen. Doch nach dem Duell mit dem TV Rheinbach herrschte Ernüchterung: Letztlich setzte es eine 25:28 (12:15)-Heimpleite. Damit trennen die beiden höchsten Duisburger Handballteams weiterhin zwei Punkte.

Beide Teams starteten beide furios in das Duell, das angesichts des schönen Wetters nur von einer kleinen Zuschauerzahl begleitet wurde. In den ersten 20 Minuten konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Der TVR legte vor, die Duisburger glichen aus. Doch dann drohten die Gäste davonzuziehen, sodass Wölfe-Trainer Thomas Molsner in der 21. Minute erstmals die grüne Karte zog. Im Anschluss weiteten die Rheinbacher ihren Vorsprung aber zunächst auf vier Treffer aus, bevor Max Molsner zum 12:15-Halbzeitstand traf. Mit dem Pausenpfiff kassierte Julian Kamp die bereits dritte Wölfe-Zeitstrafe der Partie. Nach dem Seitenwechsel und seiner Rückkehr aufs Spielfeld gelang ihm der erste Treffer des zweiten Durchgangs, sodass die Hausherren erneut bis auf zwei Toren an Rheinbach herankamen. Anschließend fielen sieben Treffer in gerade einmal fünf Minuten.

Nach 18 Minuten lagen die Wölfe dann mit sechs Toren zurück, doch bis kurz vor Schluss gelang es erneut, bis auf ein Tor aufzuholen, und sogar der Ausgleich lag in der Luft, doch die Chance wurde letztlich vertan.

„Ich muss meiner Mannschaft ein riesengroßes Kompliment machen. Sie hat sich nie aufgegeben und die widrigen Bedingungen angenommen. Eigentlich ist es ja nicht meine Art, über die Schiedsrichter zu beschweren, und sicher sind die beiden nicht alleine an der Niederlage schuld. Aber wir haben 60 Minuten mit mindestens zwei Mann weniger gespielt. Um alle Fehlentscheidungen aufzuzählen, bräuchte ich ewig“, war Thomas Molsner vor allem froh, dass das Spiel aus Sicht der Gastgeber nicht mehr saisonentscheidend war.

Wölfe: Brysch (1.-45.), Dönni (36., 45.-60.) – Molsner (8), Kirchner, Julian Kamp (je 4), Plaumann (3), Yannick Kamp (2), Woyt (1); Kusch, Don Singh Toor, Sam Singh Toor, Tesch, Werner.

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