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Von Duisburg nach Aue: Pavel Dotchev wieder mit Blitzwechsel

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Von Duisburg nach Aue: Pavel Dotchev hat schon einen neuen Job gefunden.

Von Duisburg nach Aue: Pavel Dotchev hat schon einen neuen Job gefunden.

Foto: Jürgen Fromme / Jürgen Fromme firo Sportphoto

Aue/Duisburg.  Der Ex-Trainer des MSV Duisburg ist wieder im Geschäft. Pavel Dotchev kehrt zum FC Erzgebirge Aue zurück.

Das ging aber flott! Am 7. Oktober trennte sich Fußball-Drittligist MSV Duisburg von Trainer Pavel Dotchev. Der Deutsch-Bulgare hat nun schon wieder einen neuen Job gefunden. Der 56-Jährige tritt zum 1. November beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue das Amt des Sportdirektors an. Zudem wird Dotchev als Interimstrainer zunächst auch an der Seitenlinie das Sagen haben.

Der FC Erzgebirge Aue überraschte mit dieser Personalie am Freitagabend nach dem 1:0-Erfolg über den FC Ingolstadt. Das war für Aue gleichfalls der erste Saisonsieg. Vereinschef Helge Leonhardt verkündete im Rahmen der Pressekonferenz die Rückkehr von Pavel Dotchev in den „Schacht.“ Dotchev war schon von 2015 bis 2017 im Erzgebirge als Trainer tätig gewesen. Nun soll er den 17. der Tabelle in sichere Gefilde führen. „Das operative Geschäft muss mit Personen besetzt werden, die von sechs Uhr in der Frühe bis nachts Zeit haben“, so Präsident Helge Leonhardt.

Aktuell ist Carsten Müller auf der Trainerbank der Mann für den Übergang. Er soll zum Monatsende auf den Chefsessel des Auer Nachwuchsleistungszentrums zurückkehren. Dotchev ist beim Kumpelverein schon der dritte Trainer in der laufenden Saison. Im September hatte sich der Klub von Trainer Aleksey Shpilevski getrennt. Wie lange Dotchev bei den Sachsen in Doppelfunktion tätig sein soll, ließ der Verein offen.

Der Plan reifte offenbar schon länger

Interessanterweise war schon im Sommer aus dem Umfeld von Pavel Dotchev zu hören, dass er sich als nächsten Karriereschritt den Spotdirektor-Job beim FC Erzgebirge Aue vorstellen könne. Vorher wollte er aber noch die Mannschaft des MSV Duisburg auf Kurs bringen – was ihm letztlich nicht gelang.

Nach der Trennung vom MSV hatte Dotchev gegenüber dieser Zeitung noch ausgeschlossen, dass er zeitnah ins Geschäft zurückkehren werde. „Ich brauche jetzt Zeit, Ruhe und Abstand“, sagte Dotchev am 7. Oktober. Der Rekordtrainer der 3. Liga hatte am 1. Februar beim MSV angeheuert – unmittelbar nachdem Ligakonkurrent Viktoria Köln ihn gefeuert hatte. Einen ähnlichen Blitzwechsel wolle Dotchev nicht mehr machen, wie er erklärte.

Beim MSV Duisburg dürfte die Freude über das neue Engagement des Ex-Trainers groß sein. Pavel Dotchev steht bei den Meiderichern nun ab dem 1. November nicht mehr auf der Gehaltsliste.

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