Handball

VfB und Wölfe zeigen vor dem Duisburger Derby Schwächen

Nikolai Lenz steuerte im Spiel gegen den TV Korschenbroich für den VfB Homberg zwei Siebenmeter-Treffer zum Ergebnis bei.

Nikolai Lenz steuerte im Spiel gegen den TV Korschenbroich für den VfB Homberg zwei Siebenmeter-Treffer zum Ergebnis bei.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Duisburg.   Homberger kassieren 19:20-Heimniederlage gegen Korschenbroich. Die Rheinhauser rutschen nach Niederlage in Köln auf den letzten Platz ab.

Vor dem Duisburger Derby in der Handball-Regionalliga (Samstag, 18 Uhr, Krefelder Straße) kassierten beide Teams Niederlagen. Der VfB Homberg unterlag dem TV Korschenbroich, die Wölfe Nordrhein verloren in Köln.

VfB Homberg –
TV Korschenbroich 19:20 (10:13)

VfB: Denter, Seemann; Szymanowicz (6/1), Pagalies (4), Milhorst (2), Lenz (2/2), Gatza, von Ritter, Wink, Krogmann, Brunotte (je 1), Roschig, Upietz, Reich, Werner.

Einen Handballkrimi am Sonntagnachmittag boten die beiden Teams den Zuschauern in Homberg. Am Ende musste sich der VfB dem Tabellennachbarn TV Korschenbroich knapp geschlagen geben. In der zweiten Hälfte lieferten sich beide Teams eine Abwehrschlacht.

„Beide Torhüter waren überragend, aber der Keeper unserer Gäste konnte am Ende einen Ball mehr sichern“, erlebte VfB-Trainer Achim Schürmann gemeinsam mit seiner Mannschaft eine extrem bittere Niederlage.

Gute kämpferische Leistung

Dabei hatten die Homberger eine richtig gute kämpferische Leistung abgeliefert, es aber im Spielverlauf verpasst, den Vorsprung auf mindestens zwei Tore zu erhöhen. Stattdessen gab es einige Fehlpässe. In der Offensive vergaben die Homberger zahlreiche freie Bälle und brachten sich so um den Erfolg.

„Es ist extrem bitter, dass wir nach so einem tollen Duell mit leeren Händen dastehen. Dabei wäre ein Sieg in jedem Fall möglich und nicht unverdient gewesen. Jetzt heißt es weiter machen und Mund abwischen“, gibt sich der Homberger Coach vor dem Derby bei den Wölfen in der kommenden Woche kämpferisch.

Dann gilt es allerdings für die Schwarz-Gelben, die weiterhin den zehnten Tabellenplatz einnehmen. die Chancen noch besser zu nutzen.

TV Jahn Köln-Wahn –
HC Wölfe Nordrhein 27:26 (14:17)

Wölfe: Brysch, Otterbach – Yannick Kamp (6), Schneider (6/6), Kryzun (5), Maximilian Molsner (3), Julian Kamp (2), Tesch, Kirchner, Rennings, Woyt (je 1), Brakelmann.

Diese Niederlage kann für die Rheinhauser noch teuer werden. Die Wölfe führten in der 38. Minute noch mit 21:14, gaben dann aber das Spiel aus der Hand und traten am Ende ohne Punkte die Heimreise an. „Wir haben 45 Minuten gut und in den letzten 15 Minuten schlecht gespielt“, sagte Spielertrainer Alexander Tesch nach der Partie. Mit der vierten Niederlage in Folge rutschten die Rheinhauser auf den letzten Tabellenplatz ab.

„Tiefer geht es nicht mehr“

Mit der Abwehrleistung war Tesch zufrieden, mit der Ausbeute des Angriffs im zweiten Durchgang nicht. Nach der Pause gelangen den Rheinhausern nur noch neun Treffer – drei davon resultierten aus Siebenmetern. Im Angriff fehlte der Druck, um die Kölner nachhaltig zu treffen.

Die Rheinhauser führten in der 51. Minute letztmalig (23:22), in der 56. Minute gelang Sebastian Schneider noch einmal der Ausgleich zum 25:25. Danach liefen die Wölfe der Musik hinterher. Mehr als der Anschlusstreffer zum 26:27 durch Yannick Kamp 42 Sekunden vor dem Ende war aber nicht mehr drin.

Alexander Tesch gab sich nach dem Spiel sarkastisch: „Tiefer können wir ja jetzt nicht mehr abrutschen. Wir gelten in jedem Jahr als Absteiger Nummer eins – und in dieser Saison besonders,. Wir können jetzt befreit aufspielen.“

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