Handball

VfB Homberg träumt von den ersten Punkten der Saison

HSG-Trainer Stephan Christ (Mitte) erwartet mit dem Bergischen HC einen „echten Brocken“ für seine Mannschaft.

HSG-Trainer Stephan Christ (Mitte) erwartet mit dem Bergischen HC einen „echten Brocken“ für seine Mannschaft.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Duisburg/Dinslaken.  Doch die Aufgabe wird für den Oberligisten gegen den TV Geistenbeck alles andere als einfach. Auch die HSG Hiesfeld/Aldenrade muss sich strecken.

So ein bisschen schielt Sascha Thomas schon auf den ersten Saisonsieg. „Zwei Punkte wären schön“, sagt der Trainer des Handball-Oberligisten VfB Homberg: „Aber ob die jetzt schon realistisch sind, wage ich zu bezweifeln.“ Denn an der personellen Situation hat sich vor dem Heimspiel gegen den TV Geistenbeck (Samstag, 16 Uhr, Glückaufhalle) nichts geändert.

Der langfristige Ausfall von Joshua Rippelmeier und Stephan Ulrichs wiegt schwer und lässt sich nicht so ohne weiteres kompensieren. Spieler wie Philipp Buschhorn, der vom Landesligisten TB Oberhausen kam, oder Nic Kirschbaum, der bei den Wölfen Nordrhein kaum zum Zuge kam, müssen in die Bresche springen. Mut macht Thomas der Auftritt bei der knappen Niederlage in Lobberich: „Da haben wir gezeigt, dass wir mithalten können, leider aber auch, dass uns die nötige Abgezocktheit in manchen Situationen noch fehlt.“ Geistenbeck ließ mit dem Auswärtssieg beim TV Oppum aufhorchen.

Hoffnung auf Rückenwind vom Homberger Publikum

Thomas stuft die Mönchengladbacher nicht nur deshalb als starken Aufsteiger ein: „Sie stellen eine stabile Deckung, kommen über die mannschaftliche Geschlossenheit, haben mit Timo Hüpperling einen richtig guten Mittelmann und eine funktionierende Halblinks-Kreis-Achse. Wir müssen an unsere momentane Grenze gehen, um zu bestehen.“

Rückenwind erhofft sich der VfB-Coach vom Publikum in der Glückaufhalle: „Es dürfen ja wieder mehr Zuschauer in die Halle. Ich hoffe, dass das bei den Jungs die letzten Prozente rauskitzelt.“

Auswärts muss derweil die HSG Hiesfeld/Aldenrade ran. Die Spielgemeinschaft tritt heute um 19.30 Uhr in der Solinger Klingenhalle bei der U 23 des Bergischen HC an. Die Gastgeber haben in den ersten beiden Spielen bereits gezeigt, wozu sie im Stande sind, und die maximale Punkteausbeute geholt. HSG-Trainer Stephan Christ spricht von „einem echten Brocken“, den seine Mannschaft vor der Brust hat. Von allen Mannschaften, die bisher zwei Spiele absolviert haben, stellt der BHC die beste Defensive. Diese gilt es also zu knacken. „Die spielen“, erklärt der Übungsleiter, „zwar eine 6:0-Deckung, aber nicht die klassische Variante. Die Außen- und Halbdecker agieren noch offensiver als bei uns, und damit müssen wir zurecht kommen.“

In der HSG-Offensive sind also schnelle Beine und kreative Lösungen gefordert. Auch das Zusammenspiel mit Kreisläufer Nedim Pobric könnte eine Waffe gegen die offensive Solinger Abwehr sein. Pobric ist am Samstag der einzige etatmäßige Kreisläufer in den Reihen der HSG. Jesper Schnier hat eine Entzündung am Fuß, Philipp Marijanovic soll vorerst Spielpraxis in der Reserve sammeln. „Dann werden Philipp Homscheid oder Kevin Kirchner am Kreis aushelfen, das hat im Training auch ganz ordentlich geklappt“, nennt Christ seine Alternativen. (kök/che)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben