Handball-Regionalliga

VfB gegen MTV: Das schwerste und das einfachste Spiel

Am 28. Oktober musste sich der VfB Homberg zwar in Dinslaken mit 27:30 geschlagen geben, bot gegen den bärenstarken MTV aber eine gute Leistung.

Am 28. Oktober musste sich der VfB Homberg zwar in Dinslaken mit 27:30 geschlagen geben, bot gegen den bärenstarken MTV aber eine gute Leistung.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services

Duisburg.   Der VfB Homberg erwartet bereits am Freitag um 19 Uhr Spitzenreiter MTV Rheinwacht Dinslaken, der von zahlreichen Fans begleitet wird.

In der Hinrunde galt der Handball-Regionalligist MTV Rheinwacht Dinslaken noch als Überraschungsmannschaft. Inzwischen ist die Tabellenführung für alle Handballexperten vollkommen ersichtlich. Und ausgerechnet dieses Spitzenteam empfängt der zuletzt sieglose und in den Abstiegsstrudel geratene VfB Homberg bereits heute Abend um 19 Uhr in der Glückaufhalle zum Derby.

„Das ist gleichzeitig ein schweres Duell und wahrscheinlich das leichteste Spiel des Jahres für uns, denn wir haben gegen den Tabellenführer absolut nichts zu verlieren“, ist sich VfB-Spieler Mirko Krogmann der Brisanz der Aufgabe bewusst. Er will die Gäste aber auf jeden Fall so lange wie möglich ärgern und möglicherweise am Ende doch etwas Zählbares in Homberg behalten. Dem Plan kann auch sein Trainer, Achim Schürmann etwas abgewinnen. Auch wenn er weiß, dass nach zuletzt einigen knappen Niederlagen das Abstiegsgespenst anklopft und dadurch aktuell nichts wirklich einfach ist. Dennoch zeigte die Mannschaft in der letzten Woche gegen Aachen trotz der Niederlage spielerisch große Fortschritte, was Mut für die anstehenden Aufgaben macht.

Superhomogene Truppe

„Dinslaken wird mit einer superhomogenen Truppe anreisen. Sie besitzt mit Fabian Gorris einen richtig guten Regisseur, mit Max Reede einen starken Torjäger und mit Dennis Backhaus einen echten Anführer. Dazu kommt Harald Jakobs als Trainer, der eine hervorragende Arbeit leistet“, weiß Achim Schürmann um die Herausforderungen.

Sein Gegenüber Harald Jakobs sagt zum Spiel: „Wir werden auch diese Partie mit voller Konzentration angehen. Allein das Hinspiel hat gezeigt, wie schwierig es ist, gegen diese körperlich starke Mannschaft zu bestehen. Von der Qualität der einzelnen Spieler her gehört Homberg für mich auch nicht da unten hin.“ Personell sieht es bei den Dinslakenern besser aus als zuletzt: Jonas Höffner ist Anfang der Woche wieder aus dem Urlaub zurückgekehrt und damit eine Option für den halbrechten Rückraum, wo Philipp Tuda mit seinem Mittelhandbruch weiterhin ausfällt. Kreisläufer Christoph Enders, der sich vergangenen Freitag im Abschlusstraining verletzte, ist auf dem Weg der Besserung und würde sich wohl auch für den Notfall zur Verfügung stellen. „Aber da sollten wir lieber kein Risiko eingehen“, will Jakobs den 28-Jährigen am liebsten noch schonen.

Derweil steht beim VfB ein Abgang zur kommenden Saison bereits fest: Nils ter Haar, der in der Vorwoche nach langer Pause sein Comeback geben konnte, wechselt aus privaten und beruflichen Gründen zur neuen Saison zwei Ligen nach unten, und spielt künftig für den TV Kapellen.

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