Rollhockey

Überraschung: RESG Walsum bekommt es mit Darmstadt zu tun

Sebastian Haas traf in Calenberg zweimal.

Foto: Lars Fröhlich

Sebastian Haas traf in Calenberg zweimal. Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.  Hessen verlieren gegen Recklinghausen und rutschen auf den siebten Platz der Bundesliga ab. Szalek-Team gewinnt in Calenberg ohne Mühe.

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Unverhofft kommt oft. Auf 90 Prozent hatte Günther Szalek die Chance beziffert, dass er mit der RESG Walsum im Play-off-Viertelfinale um die deutsche Rollhockey-Meisterschaft auf die ERG Iserlohn treffen würde. Die zehnprozentige Restquote hatte der Trainer der Roten Teufel für den Fall angesetzt, dass der RHC Recklinghausen womöglich Lust haben würde, sein Saisonfinale noch einmal mit vollem Elan zu bestreiten – und so kam es dann auch. Die als Neuntplatzierter ausgeschiedenen Westfalen siegten beim RSC Darmstadt nach einem 3:5-Rückstand fünf Minuten vor Schluss noch mit 6:5 und schoben die Hessen dadurch auf Platz sieben der Abschlusstabelle, was bedeutet, dass es die RESG nun mit Darmstadt zu tun hat. Am kommenden Samstag geht das Viertelfinale mit dem Auswärtsspiel los.

Der Rekordmeister erfüllte seinerseits die Pflicht mit einem 7:3 (3:2)-Sieg beim SC Bison Calenberg. Kurios: Hätten die Walsumer die Zügel schleifen und ihre Gastgeber gewinnen lassen, wären sie an gleicher Stelle in den Play-offs wieder gefordert gewesen, was angesichts der Deutlichkeit des zurückliegenden Vergleichs eine ganz charmante Variante hätte sein können. „Calenberg war nach der Pause stehend k. o.“, beobachtete Günther Szalek. Vor dem Wechsel hatten die doch wieder mit Torjäger Milan Brandt angetretenen Gastgeber freilich noch alles gegeben, um dem Favoriten das Leben schwer zu machen. „Sie haben mit einem defensiven Block gut gestanden – und auch die Spielfläche vorher nochmal gut gebohnert“, meinte Günther Szalek augenzwinkernd.

Letztlich gab es trotz des zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleichs keine Zweifel daran, wie die Partie enden würde. Miquel Vila steuerte drei Tore bei, je zwei gelangen Sebastian Haas und Oldie Nuno Rilhas. „Als dann die Nachricht kam, dass wir nicht gegen Iserlohn spielen, waren die Jungs tatsächlich ein bisschen enttäuscht“, berichtete Günther Szalek. Das könnte aber mal wieder im Halbfinale der Fall sein.

Tore: 1:0 Brandt (5.), 1:1 Vila (11.), 1:2 Haas (12.), 1:3 Rilhas (21.), 2:3 Johansson (25.), 3:3 Mertens (26.), 3:4 Vila (31.), 3:5 Haas (32.), 3:6 Vila (43.), 3:7 Rilhas (45.).

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