Hockey

Trotz Niederlage: Club Raffelberg bleibt Regionalligist

Tom Jakscha (am Ball) erzielte in der 43. Minute den 1:1-Ausgleich für den CR, der trotz der späteren Niederlage gegen Bonn in der Regionalliga bleibt.

Tom Jakscha (am Ball) erzielte in der 43. Minute den 1:1-Ausgleich für den CR, der trotz der späteren Niederlage gegen Bonn in der Regionalliga bleibt.

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Das vorletzte Saisonspiel beim Bonner THV geht mit 1:2 verloren. Weil der HC Essen aber in Oberhausen unterliegt, ist der Klassenerhalt sicher.

Gratulation zur Niederlage? „Ja, die nehme ich diesmal an“, nahm es André Schiefer entspannt und mit viel Humor. Zwar ist die 1:2 (0:1)-Niederlage beim Bonner THV kein Grund, um in Feierlaune zu verfallen, dennoch hat der Club Raffelberg den Klassenerhalt in der Hockey-Regionalliga geschafft. Weil der Tabellenletzte HC Essen in Oberhausen mit 2:5 verloren hat, ist der Ruhrrivale nicht mehr vor dem Abstieg zu retten. Das letzte Duisburger Spiel am Sonntag bei Rot-Weiß Köln II wird damit zu einem Freundschaftsspiel, da es auch für die Domstädter um nichts mehr geht.

Guter Start, aber keine Tore

„In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt“, war der Coach mit dem Auftritt seiner Mannschaft durchaus einverstanden – nur eben nicht mit dem Ausgang. So waren die ersten 35 Minuten ein Sinnbild für den Verlauf der Rückrunde. „Bonn kommt zweimal in den Kreis und macht eine Minute vor der Pause das 1:0, während wir drei Ecken haben und mindestens zwei, drei wirklich gute Chancen im Kreis“, so Schiefer. Diese Gelegenheiten fanden aber nicht den Weg ins Netz. Acht Minuten nach Wiederbeginn erzielte Tom Jakscha zunächst den Raffelberger Ausgleich, doch eine Viertelstunde vor Schluss traf Bonn zum 2:1-Sieg.

Die zweite Saisonhälfte hatte für Raffelberg mit dem letzten Hinrundenspiel noch erfolgreich gegen Köln begonnen. Auch das Remis gegen die Uhlenhorster Reserve war noch in Ordnung – doch mit dem Spiel gegen das Schlusslicht aus Essen wurde das Ganze zur „Rückrunde des Grauens“. Aus einer 3:1-Führung wurde in der Schlussphase eine 3:4-Niederlage – und fortan lief vieles schief; aus einem möglichen Aufstiegsrennen wurde das Bangen um den Klassenerhalt. Hätte es nicht die günstige Konstellation in der 1. und 2. Bundesliga gegeben, wäre ja auch Rang sieben noch ein Abstiegsplatz. Schiefer: „Ich bin froh, dass wir es nun geschafft haben.“

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