Formel E

Starke Leistung, doch Zeitstrafe kostet Lotterer Punkte

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Der Duisburger André Lotterer (Porsche) beim Formel-E-Rennen in Monaco

Der Duisburger André Lotterer (Porsche) beim Formel-E-Rennen in Monaco

Foto: Motorracetime.de

Duisburg.  In der Formel E fährt André Lotterer in Monaco von Startplatz 19 auf Rang neun. Doch eine Kollision bringt dem Duisburger eine Zeitstrafe ein.

Die Rennpremiere des Porsche 99X Electric auf der Grand-Prix-Strecke in Monaco war nicht die erhoffte starke Vorstellung. Nach den in Rom und Valencia erreichten Podiumsplatzierungen waren die Erwartungen groß beim TAG Heuer Porsche Formel-E-Team – doch in der Postkartenkulisse des Fürstentums an der Côte d’Azur setzte sich der positive Trend der letzten Wochen nicht fort.

Beim Monaco E-Prix, dem siebten Saisonrennen der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft, fuhr André Lotterer am Samstag im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 zwar als Neunter über die Ziellinie. Wegen einer Kollision kurz vor dem Ziel erhielt er jedoch eine nachträgliche Zeitstrafe und fiel dadurch auf Rang 17 zurück. Sein Teamkollege Pascal Wehrlein musste kurz vor Rennende nach einem unverschuldeten Zusammenstoß die Box ansteuern.

Saisonhöhepunkt im Formel-E-Kalender

Das Rennen der 24 Elektroboliden in den Straßen von Monte Carlo war ein Saisonhöhepunkt in der Formel-E-Weltmeisterschaft. Harte Positionskämpfe, spektakuläre Überholmanöver und Spannung vom Start bis ins Ziel – der 3,32 Kilometer lange Kurs mit seiner unvergleichlichen Faszination ist wie geschaffen für die innovative Elektro-Rennserie.

Der gebürtige Duisburger André Lotterer startete von Platz 19 und hatte damit fast das komplette Feld vor sich. Auf der engen Strecke, auf der nur an wenigen Stellen überholt werden kann, machte er das Beste aus der Situation. Als er mit seinem Porsche 99X Electric zum zweiten Mal im Attack Mode unterwegs war, verbesserte er sich auf Rang zwölf. In der Schlussphase konnte er dann noch weitere Konkurrenten überholen und schaffte es als Neunter sogar noch in die Punkteränge. Die Freude über das glückliche Ende seiner sehenswerten Aufholjagd währte allerdings nicht lange: Wegen eines Kontakts mit einem Konkurrenten in der letzten Runde erhielt er eine nachträgliche Fünf-Sekunden-Zeitstrafe.

Hoffnung auf Mexiko

„Im Qualifying ging für mich nicht viel zusammen, dafür lief es im Rennen umso besser“, sagte der Porsche-Werkfahrer. „Ich habe mich anfangs aus allen Zweikämpfen herausgehalten, habe versucht, Energie zu sparen und in einen guten Rhythmus zu kommen. Das ist mir auch gelungen. Wir wollten unbedingt in die Punkte, was vom 19. Startplatz vor allem in Monaco ein ziemlich ehrgeiziges Ziel ist. Doch ohne die Zeitstrafe ganz zum Schluss hätten wir es geschafft. In Mexiko läuft es hoffentlich wieder besser für uns.“

Weiter geht es für Lotterer und Co. am 19./20. Juni mit dem Puebla E-Prix in Mexiko, dem 8. und 9. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.

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