Rollhockey

Rechtzeitig zum Spitzenspiel sind alle Walsumer fit

Dieses Duell aus dem Hinspiel wird es wieder geben: Walsums Christopher Berg schirmt hier die Kugel vor IGR-Kapitän Yannick Peinke ab.

Dieses Duell aus dem Hinspiel wird es wieder geben: Walsums Christopher Berg schirmt hier die Kugel vor IGR-Kapitän Yannick Peinke ab.

Foto: Frank Oppitz

Duisburg.   Die RESG muss in der Bundesliga beim Tabellenführer IGR Remscheid an. Bei einem Sieg zieht das Szalek-Team mit den Gastgebern gleich.

Noch am vergangenen Wochenende schien es, als käme das Topspiel der Rollhockey-Bundesliga für die RESG Walsum zur Unzeit. Zur Pokalpartie bei Zweitligist SG Blue Lions war nur ein Rumpfkader mit erkrankten Akteuren nach Gera gereist. In den folgenden Tagen ging es aber mit dem Gesundheitszustand der Roten Teufel stetig aufwärts, weshalb Trainer Günther Szalek am Samstag um 16 Uhr mit voraussichtlich komplettem Aufgebot beim Spitzenreiter IGR Remscheid antreten kann.

„Das war richtig schön, im Abschlusstraining mal wieder alle Mann an Bord zu haben“, freute sich Günther Szalek. Mehrere Akteure hatten im vergangenen Monat immer mal wieder aus den verschiedensten Gründen passen müssen – am längsten traf dies auf Nationalspieler Sebastian Haas zu, der infektbedingt drei Wochen lang gar nicht hatte trainieren können und nur beim Punktspiel gegen den RHC Recklinghausen ausgeholfen hatte. Auch er ist nun rechtzeitig wieder fit genug, um es mit Remscheid aufzunehmen.

Hinspiel ging an Remscheid

Das ohnehin schon durch den Prestigecharakter gewürzte Duell mit der IGR bekommt durch die Tabellensituation noch einmal eine Extraprise Brisanz. Die Bergischen, nach Jahren des Mittelmaßes nun mal wieder ganz oben anzutreffen, sind mit 39 Punkten Erster, die RESG folgt mit 36 Zählern, hat aber ein Spiel weniger auf dem Konto. Das heißt: Bei einem Sieg hätten die Walsumer die Option in der Hinterhand, noch an Remscheid vorbeizuziehen und den ersten Platz vor Beginn der Play-offs zu sichern. Einfach wird das freilich nicht – das zeigte sich im Hinspiel, das die RESG in eigener Halle mit 3:4 verloren geben musste. Auswärts hat der Rekordmeister hingegen bislang alle Saisonspiele gewonnen.

Für Günther Szalek hat die Partie freilich noch keinen entscheidenden Charakter: „Es ist ein Bundesligaspiel, mehr nicht. Aber unsere Jungs sind natürlich heiß darauf, und auch die Remscheider werden motiviert sein.“ Die Gastgeber können sich jetzt zudem voll auf die Meisterschaft konzentrieren, nachdem sie ihre Titelchance im Pokal abschreiben mussten. Dort gab es vor Wochenfrist eine Niederlage nach Penaltyschießen bei der ERG Iserlohn.

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