Fußball

Pausenführung reicht dem FSV Duisburg am Ende nicht

Meik Kuta (rechts) und der FSV warten weiter auf die ersten Punkte.

Meik Kuta (rechts) und der FSV warten weiter auf die ersten Punkte.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Oberliga-Aufsteiger bleibt auch im dritten Saisonspiel ohne Punktgewinn. Neben der Niederlage gab es noch einen weiteren ärgerlichen Aspekt.

Die Geschichte wiederholt sich erst einmal weiter für den FSV Duisburg: Wie schon beim ersten Versuch in der Fußball-Oberliga vor zwei Jahren ist der Aufsteiger auch diesmal nach dem dritten Spieltag noch ohne Punkt. Duplizität der Ereignisse: Auch seinerzeit ärgerten sich die Verantwortlichen über unglückliche Spielverläufe und im Prinzip unnötige Niederlage. Das war auch an diesem Sonntag nach dem 1:2 (1:0) bei Schwarz-Weiß Esse nicht anders.

„Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, attestierte Trainer Markus Kowalczyk seiner Mannschaft, den es freilich wurmte, dass sich der vor allem im ersten Durchgang starke Auftritt nicht in einer höheren Führung niederschlug. Das 1:0 durch Boran Sezen (21.) hätte trotzdem für gute Stimmung in der Kabine gesorgt, hätte sich nicht Robin Riebling ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub unmittelbar vor dem Pausenpfiff eine Tätlichkeit – laut Schiedsrichter eine versuchte Kopfnuss – und flog dafür vom Feld.

Ramon Falke machte sich mit seinen Entscheidungen im zweiten Durchgang noch weniger Freunde auf Gästeseite. In der 50. Minute zeigte er nach einem vermeintlichen Foul von Mehmet Zeki Tunc erstmals auf den Elfmeterpunkt, doch Akin Ergin hielt den Versuch von Lars Pöhlker. Fünf Minuten später fiel doch der Ausgleich, als Simon Neuse eine Unaufmerksamkeit von Konstantinos Moulas per Kopf zum 1:1 nutzte. Nach 76 Minuten erkannte der Unparteiische erneut auf Strafstoß, diesmal nach angeblichem Foul von Akin Ergin. Sebastian Michalsky ließ die Chance zum 2:1 nicht ungenutzt.

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