Hockey-Regionalliga

Ordentlicher Auftritt des CR trotz deutlicher Niederlage

Hauke Kließ (Mitte) erzielte drei Tore gegen Rot-Weiß Köln II. Dennoch setzten sich die Domstädter mit 8:4 durch.

Hauke Kließ (Mitte) erzielte drei Tore gegen Rot-Weiß Köln II. Dennoch setzten sich die Domstädter mit 8:4 durch.

Foto: Kerstin Bögeholz

Duisburg.   Der Club Raffelberg unterliegt der Bundesliga-Reserve von Rot-Weiß Köln mit 4:8. Gäste waren effektiver. Domstadt-Goalie Hillmann überzeugt.

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Nicolas Hillmann bekam eine Menge Lob und Schulterklopfer – und nicht nur von Kölner Seite. Was der junge Torhüter von Rot-Weiß Köln II am Sonntagmittag am Kalkweg abgeliefert hat, genügt nun tatsächlich höheren Ansprüchen. So war er maßgeblich daran beteiligt, dass sich die Domstädter in Duisburg durchsetzten: Der Club Raffelberg verlor sein erstes Heimspiel in der 1. Hallenhockey-Regionalliga mit 4:8 (1:4). Und CR-Coach André Schiefer sagte: „Ich bin nicht einmal unzufrieden.“ Eine nachvollziehbare Einschätzung.

Ergebnis deutlicher, als es war

Denn auf dem Feld gestaltete sich der Unterschied zwischen dem Aufsteiger und der Reserve des Bundesligisten alles andere als so deutlich, wie er sich zeitweise auf der Anzeigetafel ausdrückte. So führten die Kölner bereits mit 8:2, ehe Schiefer seinen Torhüter Melwin Schäfer für einen weiteren Feldspieler vom Platz nahm. „Ich wollte die Situation üben, wenn es in kommenden Spielen notwendig werden sollte. Es war klar, dass wir nicht mehr gewinnen würden“, sagte der Trainer. Durch die Tore von Steffen Wahl und Hauke Kließ, der auch schon die ersten beiden Treffer erzielt hatte, gestaltete sich das Ergebnis dann erträglicher.

Dabei hatten die Raffelberger durchaus Phasen, in denen es gut lief – vor allem gegen Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit. Da war es natürlich bitter, dass das Gegentor zum 1:5 nach einem Konter fiel, als die Duisburger drauf und dran waren, auf 2:4 zu verkürzen. „Die Effektivität ist ganz eindeutig ein Unterschied zwischen Köln und uns“, sagte Schiefer. „Dazu haben wir noch zu viele Fehler gemacht. Aber was beispielsweise das Passspiel angeht, haben wir wirklich gut gespielt.“ Das Gegentor zum 2:6 ärgerte die Raffelberger; sie reklamierten, dass der Torschütze außerhalb des Schusskreises gestanden habe. Die Unparteiischen blieben aber bei ihrer Entscheidung.

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