Fußball

Nur drei Duisburger Landesligateams spielen diesmal

Justin Bock (Mitte) vom SV Genc Osman konnte zuletzt kaum trainieren. Am Montag muss er sich einem kleinen Eingriff unterziehen und fehlt den Neumühlern danach für einige Zeit. Jeff Gyasi (hinten) muss beim FSV gelbgesperrt aussetzen.

Justin Bock (Mitte) vom SV Genc Osman konnte zuletzt kaum trainieren. Am Montag muss er sich einem kleinen Eingriff unterziehen und fehlt den Neumühlern danach für einige Zeit. Jeff Gyasi (hinten) muss beim FSV gelbgesperrt aussetzen.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Ein noch nicht fertiggestellter Kunstrasen sorgt für einen Ausfall am Sonntag. Die drei übrigen Duisburger Teams müssen Heimaufgaben bewältigen.

Nur drei der vier Duisburger Fußball-Landesligisten sind am Sonntag im Einsatz. Aufsteiger Hamborn 07 hätte als einziges Team aus dem Quartett auswärts antreten sollen, doch daraus wird nichts, weil der neue Kunstrasen noch nicht abgenommen worden ist. Aufgrund des Umbaus hatten die Bergischen sämtliche ihrer bisherigen Saisonspiele auswärts absolviert. „Ich finde das ganz okay“, sagt Löwen-Trainer Michael Pomp angesichts der eigenen Verletztenmisere. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

FSV Duisburg – SpVgg Steele 03/09 (So., 15.30 Uhr): Der Tabellenletzte, der noch keinen Punkt auf dem Konto hat, gastiert beim daheim in vier Spielen viermal siegreichen Vierten – da kann man nur einen tiefstehenden Gegner erwarten. „Aber das kennen wir ja, das war in unseren bisherigen Heimspielen immer genauso. Da ist Geduld gefragt“, sagt FSV-Trainer Markus Kowalczyk. Der Aufsteiger aus Essen ist mit 26 Gegentoren die Schießbude der Liga – das wäre wohl die Gelegenheit für Star-Neuzugang Adil Chihi, seinen ersten Treffer zu erzielen. Der Ex-Kölner, der in der Vorwoche beim 3:2 in Rellinghausen angeschlagen gefehlt hat, ist für einen Einsatz bereit. „Ob er von Anfang an spielen wird, weiß ich noch nicht“, so Kowalczyk. Ersetzt werden muss Jeff Gyasi, der sich in nur sieben Spielen schon fünf gelbe Karten abgeholt hat und gesperrt ist. Für seine Position auf der Doppel-Sechs gibt es mehrere Kandidaten – unter anderem den zuletzt von der Bank gekommenen Kapitän Ismail Öztürk.

SV Genc Osman Duisburg – Schwarz-Weiß 06 Düsseldorf (So., 15.30 Uhr): Diese Nachricht ist neu – so neu, dass sie am Freitag noch nicht einmal im DFB-Net unter Fussball.de zu erfahren war: Die Neumühler werden ihre Heimspiele an der Oberhauser Allee ab sofort nicht mehr um 15.15 Uhr, sondern um 15.30 Uhr bestreiten. „Wir haben gemerkt, dass die Kreisliga-Spiele nicht früh genug fertig werden. Oft fangen diese Partien nicht pünktlich an.“ So konnten die Neumühler und ihre Gäste oft erst um 15 Uhr auf den Platz. „Das wollen wir auch unseren Gästen nicht zumuten“, erklärt Trainer Ilyas Basol die Verschiebung.

Sportlich dürften beide Mannschaften füreinander eine Wundertüte sein. „Wahrscheinlich kennen die Düsseldorfer mehr Spieler von uns als anders herum. Ich kenne leider noch keinen einzigen“, sagt Basol. Die Schwarz-Weißen spielen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in der Landesliga, haben sich mit sieben Punkten aber inzwischen auch angemeldet. „Das ist ein Aufsteiger, der mit viel Schwung spielen dürfte“, so Basol. „Noch ist die Tabelle aber viel zu jung, um aussagekräftig zu sein.“ Gastgeschenke sollen aber auf keinen Fall verteilt werden. „Wir müssen unsere Heimspiele wieder erfolgreicher gestalten“, fordert der Coach. Salih Altin ist aufgrund von Adduktorenproblemen kein Kandidat für die Startelf; das gilt aufgrund von Trainingsrückstand auch für Justin Bock, der sich am Montag einem kleinen Eingriff unterziehen muss.

Duisburger SV 1900 – Rather SV (So., 16 Uhr): Auch die Wanheimerorter haben es mit einem Düsseldorfer Gegner zu tun – und auch hier muss man sich offenbar an eine neue Anstoßzeit gewöhnen. Erst um 16 Uhr geht es an der Düsseldorfer Straße los. „Rath ist ein starker Gegner, bei dem nun auch zwei Ex-Spieler aus meiner Zeit beim SC Düsseldorf-West spielen“, verweist DSV-Trainer Julien Schneider auf Fabian Stutz und Simon Deuß; außerdem verfügt der RSV mit Jonas Schneider über einen guten Angreifer. Zudem hat Rath erst vier Gegentore zugelassen – die 1900er dagegen schon 13. Dabei gilt an sich die Defensive als starker Mannschaftsteil beim DSV. „Das war zuletzt auch wieder der Fall. Das Problem ist einfach, dass wir noch nicht so abgezockt sind, ein 0:0-Spiel dann eben doch mit 1:0 zu gewinnen“, so Schneider. Sven Frank ist noch rotgesperrt; Firat Durmus und Berkay Basri Ersöz sind angeschlagen. (the/T. K.)

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