Bezirksliga

Nur der SV Genc Osman Duisburg feiert einen Erfolg

Metehan Gürbüz setzt sich hier ebenso durch wie sein SV Genc Osman gegen die SpVgg Steele.

Metehan Gürbüz setzt sich hier ebenso durch wie sein SV Genc Osman gegen die SpVgg Steele.

Foto: Michael Dahlke

Duisburg.   Die Neumühler halten den Anschluss zu Überruhr und Vogelheim. Die übrigen vier Duisburger Mannschaften kassieren zum Teil deutliche Niederlagen.

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Der erste Advent hatte nicht viel Gutes für Duisburgs Fußball-Bezirksligisten zu bieten. Bis auf den SV Genc Osman kassierten alle Klubs der Stadt Niederlagen. Dass Genc gewann, war im Hinblick auf den Spitzenkampf in der Gruppe 3 dafür umso wichtiger. Denn auch das Führungsduo Vogelheim und Überruhr fuhr Siege ein, womit Überruhr sich punktgleich vor Vogelheim den Titel des Herbstmeisters ans Revers heften darf. Dabei stand Meiderich 06 kurz davor, daran etwas zu ändern.

SV Genc Osman – SpVgg Steele 2:1 (2:1): Musa Celik freute sich über einen „enorm wichtigen Sieg“, der zugleich ein hartes Stück Arbeit war. Nach nur vier Minuten lag Genc zurück – „zum Glück hatten wir schnell die richtige Antwort parat“, so der Coach. Und wer sonst, wenn nicht Harun Celebi, gab diese Antwort mit einem Doppelpack, obwohl der Stürmer angeschlagen ins Spiel ging.

„Harun ist momentan ein Stück weit unsere Lebensversicherung“, hob Celik aber zugleich auch die starken Zuspiele von Samed Basol und Tayfun Cakiroglu hervor. Als Letztgenannter in der 59. Minute Gelb-rot sah, „war unser Angriffsspiel kaputt“, so Celik. „Wir haben uns bis zum Schluss durchgezittert. Aber da fragt am Ende keiner mehr nach.“

DJK Vierlinden – Blau-Weiß Mintard 0:3 (0:2): Die Möglichkeit, bis auf einen Punkt an den Tabellenvierten heranzurücken, hatte sich für die DJK bereits nach 27 Minuten erledigt. Wie schon in Minute zwei gewährte Vierlinden dem Gast zu viel Raum bei einer Ecke und lag mit 0:2 hinten.

„Wir haben uns danach bemüht, das Spiel noch zu drehen und hatten auch die Chancen dazu“, sagte Almir Duric, „aber der entscheidende Punkt war, dass wir nicht alles gegeben haben“, so der Coach. „Es ist mir unerklärlich, warum meine Spieler nicht alles abrufen. Ich musste mich fragen, wer eigentlich zu Hause gespielt hat. Mintard hat verdient gewonnen, weil sie einfach mehr gemacht haben.“

1. FC Mülheim – TuS Mündelheim 2:1 (2:0): Die TuS Mündelheim konnte ihren Sieg aus dem letzten Spiel beim bisherigen Vorletzten nicht bestätigen. Wie schon häufiger in dieser Saison geschehen, gab die Anfangsphase den Ausschlag für die neunte Niederlage. Nach nur fünf Minuten lag die Truppe von Trainer Frank Krüll mit 0:1 hinten, 17 Zeigerumdrehungen später hatte Styrum den Sack praktisch zugemacht. Der Anschluss durch Garrit Jost (82.) kam zu spät.

Hamborn 07 II – Adler Union Frintrop 0:5 (0:2): Die Löwen bleiben auch im eigenen Gehege ohne Biss – bei der vierten Niederlage in Folge erwischte es die Truppe von Hans Herr erneut heftig, so dass nun 23 Gegentore aus den letzten vier Partien zu Buche stehen. „Ich dachte, wir hätten den ersten Advent. Aber nachdem wir die ersten drei Tore her geschenkt haben, hatte ich das Gefühl, es wäre schon Weihnachten“, übte sich der Coach in etwas Galgenhumor.

Dabei hatte Mehmet Kilic die Großchance zum 1:0, schoss aus sechs Metern aber den Torwart an. „Dass ich mit Ilker Pala einen 34-Jährigen herausheben muss, der den jungen Spielern Einsatzwillen vormacht, sagt schon viel aus“, so Herr.

Blau-Gelb Überruhr – Meiderich 06/95 4:1 (0:1): Zur Pause hatten die Meidericher mit der Führung durch einen von George Michael Wiedemann verwandelten Strafstoß „schon alles für eine Überraschung angerichtet“, so Oliver Bähr. „Und die zweite Halbzeit kann mit der roten Karte für den Gegner eigentlich nicht besser gelingen“, fuhr der Coach fort. „Aber dann machen wir uns mit einer dämlichen gelb-roten Karte ein paar Minuten später alles wieder kaputt.“

Ohne die Ampelkarte, die sich Aaron Kazimierczak wegen Zeitspiels bei einem Einwurf einhandelte, hätte 06 womöglich etwas an der Herbstmeisterschaft der Blau-Gelben und dem eigenen Zwei-Punkte-Rückstand zum rettenden Ufer ändern können. So machten die spielerisch überlegenen Gastgeber noch mehr Druck und drehten nach einer Stunde die Partie.

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