Frauenfußball-Bundesliga

MSV-Frauen würden ebenfalls in der Arena spielen

Wenn es in der Frauenfußball-Bundesliga auch zu Geisterspielen kommt, würde der MSV Duisburg in der Schauinslandreisen-Arena und nicht in Homberg spielen.

Wenn es in der Frauenfußball-Bundesliga auch zu Geisterspielen kommt, würde der MSV Duisburg in der Schauinslandreisen-Arena und nicht in Homberg spielen.

Foto: Ralf Ibing / firo Sportphoto

Duisburg.  Auch die Frauenfußball-Bundesliga soll ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen – es gelten die gleichen Bedingungen wie für die Männer.

Neben den Männer-Bundesligen und der 3. Liga steht wohl auch die Frauenfußball-Bundesliga vor einem Neustart, um den Rest der Spielzeit ebenfalls ohne Zuschauer zu Ende zu bringen. „Wir arbeiten weiter konsequent und zielgerichtet an der Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Frauen-Bundesliga. Das ist unsere in der Satzung verankerte Aufgabe und der gehen wir mit großer Sorgfalt verantwortungsbewusst nach. Die große Mehrheit der Vereine wünscht die Fortführung der Saison“, erklärt DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg.

Schon jetzt ist klar: Würden auch die MSV-Frauen wieder in die Saison einsteigen, würden sie ihre „Geisterspiele“ wie die Männer in der Schauinslandreisen-Arena und nicht im Homberger PCC-Stadion austragen. „Die Vorgaben zusätzlich in Homberg zu stemmen, ist nicht möglich und macht auch keinen Sinn“, erklärt MSV-Geschäftsführer Michael Klatt.

Die MSV-Hygienebeauftragten Dr. Falk Ullerich (Männer) und Dr. Svenja Klör (Frauen, beide von der BG Unfallklinik Duisburg) sind für die Umsetzung der Maßnahmen benannt. Von den Clubs werden umfangreiche Hygienemaßnahmen eingefordert. Auch die Frauen müssten wie die Männer vor der Aufnahme des Spielbetriebs für eine Woche zwecks Quarantäne in einem Hotel untergebracht werden. Zudem müssten pro Spieler und Spielerin zwei Corona-Tests gemacht werden. MSV-Sportdirektor Ivo Grlic: „Wir prüfen die Möglichkeiten in Duisburg und werden auf alles vorbereitet sein.“

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