Fußball

MSV Duisburg holt mit Leidenschaft ein Remis in Freiburg

Claire O’Riordan (links) kehrte wieder auf ihre angestammte Position in der Defensive zurück.

Claire O’Riordan (links) kehrte wieder auf ihre angestammte Position in der Defensive zurück.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Duisburgerinnen sichern sich im Breisgau den etwas überraschenden zweiten Saisonpunkt. Doch ganz vorn ist der Bann noch nicht gebrochen.

Ein Tor? Dazu hat es nach wie vor nicht gereicht. Auch im vierten Saisonspiel haben die Bundesliga-Fußballerinnen des MSV Duisburg die Kugel nicht im Tor ihrer Gegnerinnen untergebracht. Aber immerhin steht der zweite Punkt auf dem Konto – und der darf nach dem 0:0 beim SC Freiburg gern als positive Überraschung bezeichnet werden. Dadurch gelang sogar wieder der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz vor Neuling SV Meppen.

„Das ist dann wohl ein Punktgewinn, mit dem keiner gerechnet hat“, zeigte sich Trainer Thomas Gerstner nach dem Abpfiff im Möslestadion zufrieden. Das durfte er auch sein, denn sein Team hatte genau jenen beherzten Auftritt geliefert, den es zuletzt beim 0:1 gegen den SC Sand hatte vermissen lassen. Dass unter dem Strich auch ein bisschen Glück dabei war – geschenkt. Zu erwarten, dass der Sportclub sich keine Chancen gegen die Zebras herausspielen würde, wäre vermessen gewesen. Letztlich war dann halt die Torumrandung auf der Seite der Gäste: Im ersten Durchgang rettete einmal die Latte für Kapitänin Meike Kämper, kurz vor dem Abpfiff dann noch einmal der Pfosten.

Umgekehrt hätte es aber auch im Breisgauer Kasten mal klingeln können. Die wohl beste Chance im ganzen Spiel vergab Yvonne Zielinski, die 15 Sekunden nach Beginn der zweiten Hälfte auf Ex-MSV-Torfrau Lena Nuding zustürmte, die deren Schuss jedoch parierte.

Miray Cin gab ihr Debüt in der Startelf des MSV

Unter dem Strich ging die Punkteteilung für Thomas Gerstner in Ordnung, der endlich wieder die „absolute Leidenschaft“ bei seinen Schützlingen erkannte. Erstmals stand beim MSV Miray Cin in der Startelf, die in den ersten 45 Minuten als einzige Spitze agierte. Claire O’Riordan rückte nach einem Intermezzo im Sturm wieder auf die rechte Abwehrseite, wo sie doch wertvoller zu sein scheint. Zwei Minuten vor Schluss kam Ecem Cumert gegen ihren Ex-Klub zu ihrem Bundesligadebüt für den MSV.

Am Montag geht’s weiter nach München, wo am Mittwoch (18 Uhr) die Partie bei Spitzenreiter FC Bayern ansteht.

MSV: Kämper – Fürst, Hilbrands, Debitzki, O’Riordan (90. Yekka)– Hochstein – Lange (46. Halverkamps), Günster (46. Kor­nieck), Morina, Zielinski (88. Cumert) – Cin (46. Angerer).

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