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MSV Duisburg hofft auf Stoppelkamp-Rückkehr im November

Comeback im November? Moritz Stoppelkamp (links) macht beim MSV Duisburg weiter Fortschritte.

Comeback im November? Moritz Stoppelkamp (links) macht beim MSV Duisburg weiter Fortschritte.

Foto: Sebastian El-Saqqa / firo / Sebastian El-Saqqa / firo Sportphoto

Duisburg.  Der zuletzt erkrankte Kapitän des MSV Duisburg macht weitere Fortschritte. Der Drittligist muss aber zwei neue Corona-Fälle verkraften.

Corona lässt beim MSV Duisburg nicht locker. Der Fußball-Drittligist gab am Donnerstag bekannt, dass sich ein Spieler und ein Mitglied des Funktionsteams mit Covid-19 infiziert haben. Das Spiel beim TSV 1860 München am Samstag ist aktuell aber nicht gefährdet.

Der Spieler und der Mitarbeiter wurden Anfang der Woche positiv auf Corona getestet und müssen sich bis zum Donnerstag, 5. November, in häusliche Quarantäne begeben. Weitere Spieler sind nicht betroffen, wie Trainer Torsten Lieberknecht erklärte. Unlängst hatte Corona den Spielbetrieb des MSV im Zuge von vier positiven Fällen komplett zum Erliegen gebracht.

Lieberknecht hofft auf Ende der bösen Überraschungen

Der betroffene Spieler fällt somit für das Spiel in München und für das Nachholspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (Mittwoch, 5. November) aus. Vor der Abfahrt am Freitag unterzieht sich der Kader einer weiteren Testreihe, die Ergebnisse werden am Samstag vorliegen. Lieberknecht hofft, dass es im Vorfeld der Partie bei den Löwen keine böse Überraschung geben wird.

Auch der Duisburger Trainer verfolgte am Mittwoch gespannt die Entwicklung in Berlin. „Wir sind gut beraten, die Dinge einzuhalten“, sagt der 47-Jährige und fügt hinzu: „Jeder ist Teil der Gesellschaft und muss in seinem Metier die Pandemie bekämpfen.“ Lieberknecht weiß, dass er sich auf weitere Wochen mit Geisterspielen einstellen muss: „Das bleibt ein trauriges Spiel.“

Bitter macht beim MSV Duisburg Fortschritte

Zuversicht verbreitete der Trainer hingegen am Donnerstag bei der Personalie Moritz Stoppelkamp. Der Kapitän, der aufgrund des Pfeifferschen Drüsenfiebers noch keinen Saisoneinsatz verbuchten konnte, macht im Training weiter Fortschritte. Lieberknecht hat die Hoffnung, dass der 33-Jährige schon im November sein Comeback feiern wird. Auch bei Außenverteidiger Joshua Bitter, der nach einer Muskeloperation im Frühjahr immer wieder Rückschläge erleiden musste, geht es offenbar aufwärts. Der Coach kann sich vorstellen, dass Bitter in 14 Tagen wieder im Kreis der Mannschaft trainieren kann.

Der kommende Monat wird es in sich haben: Der MSV Duisburg muss sieben Spiele bestreiten, wobei der Kick beim TSV 1860 München am Samstag, den letzten Tag des Oktobers, gerne als achte Herausforderung dazugerechnet werden darf. Weitere Corona-Fälle oder andere Ausfälle schlagen da gleich doppelt ins Kontor.

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