Mohrholz verfehlt knapp die „Quali“

Bei der Verbandseinzelmeisterschaft des Niederrheinischen Schachverbandes in Kamp-Lintfort belegte Stefan Mohrholz vom OSC Rheinhausen den sechsten Platz. Der Neuzugang, der vor der Saison vom SC Kevelaer in den Duisburger Westen gewechselt war, gewann drei seiner sieben Partien. In zwei weiteren erreichte er jeweils ein Remis, darunter in der Schlussrunde gegen den späteren Titelgewinner. Lediglich zweimal musste er sich geschlagen geben, so dass er am Ende einige stärker eingeschätzte Konkurrenten hinter sich lassen konnte. Trotz der starken Vorstellung reichte es für Mohrholz nicht zur Qualifikation für die NRW-Meisterschaft, so dass der als Titelverteidiger vorqualifizierte Eugen Heinert als einziger OSC-Spieler auf Landesebene an den Start gehen wird.

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Bei der Verbandseinzelmeisterschaft des Niederrheinischen Schachverbandes in Kamp-Lintfort belegte Stefan Mohrholz vom OSC Rheinhausen den sechsten Platz. Der Neuzugang, der vor der Saison vom SC Kevelaer in den Duisburger Westen gewechselt war, gewann drei seiner sieben Partien. In zwei weiteren erreichte er jeweils ein Remis, darunter in der Schlussrunde gegen den späteren Titelgewinner. Lediglich zweimal musste er sich geschlagen geben, so dass er am Ende einige stärker eingeschätzte Konkurrenten hinter sich lassen konnte. Trotz der starken Vorstellung reichte es für Mohrholz nicht zur Qualifikation für die NRW-Meisterschaft, so dass der als Titelverteidiger vorqualifizierte Eugen Heinert als einziger OSC-Spieler auf Landesebene an den Start gehen wird.

Im Jugendbereich sicherte sich die Rheinhauser Nachwuchsspielerin Ela Pröttel souverän den Verbandstitel der Altersklasse U 10w. Die Tochter des OSC-Spitzenspielers und langjährigen Jugendtrainers Swen Pröttel entschied sämtliche zehn Partien für sich, obwohl ihre Gegnerinnen bis zu zwei Jahre älter waren.

Bei der anschließenden NRW-Jugendeinzelmeisterschaft in Kranenburg konnte Ela Pröttel an die starken Auftritte auf Verbandsebene anknüpfen. Mit 6,5 von 9 möglichen Punkten belegte sie in ihrer Altersklasse Rang vier und verpasste das Podest und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft nur wegen der minimal schlechteren Feinwertung. Ebenfalls in Kranenburg am Start war Hendrik Seifert in der Altersklasse U 12. Nach einer furiosen Aufholjagd erkämpfte sich der OSC-Nachwuchsspieler eine ausgeglichene Bilanz mit 3,5 von sieben möglichen Punkten, so dass er sich noch auf den geteilten 17. Platz vorschob.

Gewinner des Vereinspokals des OSC ist Stefan Mohrholz. Nach seinen Siegen im Viertelfinale gegen den amtierenden NRW-Einzelmeister Eugen Heinert und im Halbfinale gegen den in der ersten Mannschaft stark auftrumpfenden Alperen Günaydin ging er als klarer Favorit in das Finale gegen Carsten Reisloh. Nachdem sich Stefan Mohrholz hier in der regulären Partie mit einem Remis zufrieden geben musste, wurde er im anschließenden Blitzentscheid seiner Favoritenrolle gerecht.

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