Wasserball

Jetzt geht es für den ASC Duisburg um die Bronzemedaille

Tobias Gietz erzielte am Wochenende in beiden Spielen jeweils ein Tor für den ASCD.

Tobias Gietz erzielte am Wochenende in beiden Spielen jeweils ein Tor für den ASCD.

Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.   Wasserballer scheitern im Play-off-Halbfinale erwartungsgemäß in drei Spielen an Hannover. Für den DSV 98 spitzt sich die Lage zu.

Das war es für die Wasserballer des ASC Duisburg. Im Halbfinale der Deutschen Wasserball-Liga ist nach drei Spielen in der Serie gegen Titelverteidiger Waspo 98 Hannover Schluss. Für den Duisburger SV 98 spitzt sich die Lage im Kampf um den Verbleib in der A-Gruppe nach der 3:8-Niederlage bei der SG Neukölln zu.

Play-off-Halbfinale: Waspo 98 Hannover –
ASC Duisburg 15:8

Viertel: 4:1, 2:3, 5:3, 4:1
Tore: Schimanski (2), Eidner, Gietz, Illinger, Möller, Schüler, Bakulo.

Nach dem gelobten Auftritt am Mittwochabend schlugen sich die Amateure auch im zweiten Spiel der Serie in Hannover zunächst tapfer. Nach 1:5-Rückstand kämpfte sich der ASCD bis zum Pause auf 4:6 heran. „Das war ganz gut“, befand Trainer Arno Troost. Nach dem 5:7 verloren die Duisburger allerdings zwischenzeitlich wieder den Faden und musste Waspo ziehen lassen.

Waspo 98 Hannover –
ASC Duisburg 14:10

Viertel: 3:1, 2:2, 4:3, 5:4
Tore: Bakulo (4), Schüler (3), Gietz, Illinger, Möller.

Am Sonntag konnten sich die Duisburger noch einmal verbessern. Im dritten Viertel konnte die Mannschaft um Kapitän Paul Schüler sogar noch ein beachtliches 6:6 halten. „Dann kommen da eben so Typen wie Aleksandar Radovic“, haderte Arno Troost. Der Waspo-Star markierte in dieser Phase fünf Tore in Folge (6:5 bis 10:6) und sorgte so für die Vorentscheidung. Troost: „In der Summer war das trotzdem ein gutes Ergebnis. Ein bisschen Selbstvertrauen kann man aus diesen Auftritten sicher für die anstehenden Aufgaben ziehen.“

Relegation: SG Neukölln –
Duisburger SV 98 8:3

Viertel: 2:0, 3:1, 1:2, 2:0
Tore: Roncevic (2), Schüring.

„Wir sind im Moment nicht vom Glück verfolgt“, seufzte Christian Vollmert. Zwei Tore waren den Duisburgern im Neuköllner Freibad aberkannt worden, dazu kam der kurzfristige krankheitsbedingte Ausfall von Istvan Keresztes und eine im dritten Viertel erlittene Nasenverletzung bei Kapitän Frederic Schüring. „Da kam einiges zusammen“, wusste Vollmert, der seinem Team trotz des klaren Ergebnisses keinen Vorwurf machte. „Auch wenn es bei einem 3:8 doof klingt, spielerisch war das ein Schritt in die richtige Richtung. Mit dem Spiel bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben