Innovationen zum runden Jubiläum

Die Stammvereine der Eintracht aus Duisburg sind bereits mehr als hundert Jahre alt – der erste stammt aus dem Jahre 1848, der erste Fechtverein gründete sich 1853. Nach diversen Fusionen innerhalb der Stadtgrenzen folgte 1963 die Geburtsstunde der Eintracht. Nur 15 Jahre später, 1978, fand dann erstmalig das Montan-Turnier der Fechtabteilung statt, sodass dieser Wettkampf am vergangenen Wochenende seine 40. Auflage feiern durfte. Seit 2012 werden die Duelle, die seitdem unter dem Motto „Stahl trifft Feuer“ stehen, wieder in der Halle an der Krefelder Straße in Rheinhausen ausgetragen.

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Die Stammvereine der Eintracht aus Duisburg sind bereits mehr als hundert Jahre alt – der erste stammt aus dem Jahre 1848, der erste Fechtverein gründete sich 1853. Nach diversen Fusionen innerhalb der Stadtgrenzen folgte 1963 die Geburtsstunde der Eintracht. Nur 15 Jahre später, 1978, fand dann erstmalig das Montan-Turnier der Fechtabteilung statt, sodass dieser Wettkampf am vergangenen Wochenende seine 40. Auflage feiern durfte. Seit 2012 werden die Duelle, die seitdem unter dem Motto „Stahl trifft Feuer“ stehen, wieder in der Halle an der Krefelder Straße in Rheinhausen ausgetragen.

Passend zum diesjährigen Jubiläum ließen sich die Veranstalter erneut ein paar Innovationen einfallen. So gab es erstmals eine beleuchtete Bande, die die Finalbahnen von den übrigen Wettkampfstätten trennte und für große Begeisterung bei den Anwesenden sorgte. Gleiches galt für die erneut aufgebaute Ruhezone im Foyer der Halle, wo es wieder einmal gemütliche Sitzecken, Tombola, Essen und Trinken und Wettkampfequipment zu sehen und zu kaufen gab. Ebenfalls ließen es sich die Eintrachtler erneut nicht nehmen, ihre Heimatverbundenheit zu zeigen und den Gästen die Region schmackhaft zu machen. Das wurde bereits bei der Eröffnungsveranstaltung am Samstagmittag deutlich: Die Reden der drei Politiker Andrea Milz, Rainer Bischoff und Erkan Kocalar sowie des Abteilungsleiters Peter Volk wurden durch Livemusik zweier Vertreter der Duisburger Philharmoniker ergänzt. Außerdem gab es zu Beginn der kleinen Eröffnungszeremonie einen Film mit Stadtimpressionen von früher und heute zu bestaunen.

„Wir haben sowohl von unseren als Redner geladenen Gästen als auch von den Aktiven ein riesiges Lob für die tolle Atmosphäre und das Engagement unseres Vereins bekommen. Wir haben nun einmal den Anspruch, immer professioneller zu werden – und das kommt bei den Leuten gut an“, freute sich Eintracht-Pressewart Michael Schrader über das ausnahmslos positive Feedback von allen Seiten. Zur Professionalisierung der Veranstaltung trägt auch bei, dass der Verein viel Wert auf gute Kampfrichter aus dem In- und Ausland legt. Zusätzlich wurde die Zusammenarbeit mit den internationalen Startern, vor allem aus Belgien und den Niederlanden, noch einmal intensiviert. Alles zusammen ermöglicht es der Eintracht, als EU-Projekt auf Fördergelder des Interreg-Euregio-Programms zurückzugreifen. „Ohne diese Unterstützung und die fleißigen ehrenamtlichen Helfer aus unserem Verein könnten wir diese Veranstaltung wohl nicht in dieser Form durchführen“, so Schrader.

Umso mehr erfreut es ihn, dass die gute Außendarstellung des Turniers dazu geführt hat, dass ein Ausrüster aus England die Patenschaft für die U-17-Wettkämpfe übernommen und die Preise spendiert hat. Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings: Aufgrund der seltenen Pfingstferien fanden in diesem Jahr weniger Schülerinnen und Schüler den Weg nach Rheinhausen. Dafür war das Feld der Aktiven aber erneut stark besetzt, sodass die Veranstalter alles in allem ein positives Gesamtfazit des Wochenendes zogen.

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