Laufsport

In Duisburg wird für das Licht an der Regattabahn gelaufen

Lesedauer: 2 Minuten
Der Lauf für das Licht hat in Duisburg längst Tradition. Zum 19. Mal tragen die Aktiven am Samstag auf diese Weise dazu bei, ihr eigenes Hobby auch nach Sonnenuntergang ausüben zu können.

Der Lauf für das Licht hat in Duisburg längst Tradition. Zum 19. Mal tragen die Aktiven am Samstag auf diese Weise dazu bei, ihr eigenes Hobby auch nach Sonnenuntergang ausüben zu können.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Läuferinnen und Läufer setzen sich am Samstag im Sportpark Wedau für den Erhalt ihres Hobbys ein. MSV-Fans sind von Sperrung betroffen.

Der Lichterlauf geht am Samstag in die 19. Auflage. Nach dem Start auf der Kruppstraße geht es auf fünf und zehn Kilometern wieder rund um die Regattabahn. Meldungen für die zwei Rennen im Sinne der guten Sache sind weiterhin unter www.lichterlauf.bunert.de möglich. Auch am eigentlichen Wettkampftag hat der Nachmeldeschalter an der Regattabahntribüne geöffnet. Die Startgebühr beträgt 18 Euro. Im Preis inklusive ist ein Paar hochwertige Lichterlauf-Socken. Das Hygienekonzept sieht die 3G-Regel vor. Nur Geimpfte, Genesene und Getestete (Test nicht älter als 48 Stunden) dürfen an die Startlinie.

Zum Ernst des Tages gehört ebenfalls: Die Kruppstraße ist ab 16.30 Uhr (bis etwa 22 Uhr) in beide Richtungen gesperrt. Das betrifft vor allem die Fans des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg. Die Zebras tragen um 14 Uhr ihr Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig in der Arena aus. Wer mit dem Auto über die Kruppstraße den Heimweg sucht, muss sich nach Spielschluss ranhalten. Der Stadtsportbund, der gemeinsam mit Karsten Kruck den 19. Lichterlauf veranstaltet, empfiehlt, auf anderen Wegen Richtung Heimat zu fahren.

Hoffnung auf ideale Bedingungen

Die Wettervorhersage verspricht für den Samstag heiter bis wolkige 22 Grad und damit ideale Bedingungen. Nach langer pandemiebedingter Wettkampfpause macht diese Aussicht Lust, nicht nur den inneren Schweinehund als Gegner zu suchen.

Uwe Busch, der Geschäftsführer des Stadtsportbunds, weist auf den eigentlichen Zweck der Abendsport-Veranstaltung hin: „Seit über einem Jahr geht es vor allem darum, ob man überhaupt ein Rennen veranstalten kann. Was aus dem Blick geraten ist: Wir organisieren den Lichterlauf, damit auch in diesem Winter die 180 Lampen rund um die Regattabahn weiter brennen können.“ Der Erlös aus den Startgeldern trägt dazu bei, die laufenden Kosten für die Beleuchtung der beliebtesten Laufstrecke in Duisburg zu finanzieren.

Verlosung von Laternenpatenschaften

Uwe Busch: „Während des Lockdowns war Joggen eine der wenigen Sportmöglichkeiten überhaupt. Da haben viele davon profitiert, dass die Strecke um die Regattabahn auch nach Sonnenuntergang das Training ermöglichte. Das aber geht nur, wenn am Ende des Lichterlaufs Geld übrig bleibt. Wir hoffen deshalb auf möglichst viele Nachmelder.“ Karsten Kruck sagt es klar: „Der Lichterlauf ist ein Pflichttermin für alle Nachteulen, die nach Sonnenuntergang rund um die Regattabahn trainieren.“

Noch ein letzter Anreiz für Unentschlossene: Duisburg-Sport verlost unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwei Laternenpatenschaften. Die Losglücklichen können dann im nächsten Winter unter ihrem Privatlicht um die Regattabahn laufen.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Duisburg

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben