Fußball

In der Landesliga spielt nur eine Duisburger Mannschaft

Genc-Trainer Mustafa Öztürk ist gegen einen Tausch des Heimrechts.

Genc-Trainer Mustafa Öztürk ist gegen einen Tausch des Heimrechts.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Auch hinter dem Spielbetrieb in der Gruppe 3 der Landesliga steht durch die neue Duisburger Corona-Verordnung ein großes Fragezeichen.

Drei Spiele mit Duisburger Beteiligung sind für den kommenden Sonntag in der Fußball-Landesliga angesetzt – nur eines davon dürfte stattfinden.

Der SV Genc Osman (gegen Steele 03/09) und Hamborn 07 (gegen den Mülheimer FC 97) dürfen auf eigener Anlage nicht spielen und werden auch das Heimrecht nicht tauschen. Demnach wird nur noch die Partie des DSV 1900 beim SV Wermelskirchen übrig bleiben.

Hamborns Trainer Michael Pomp hatte bereits am Mittwoch unmittelbar nach Bekanntwerden der neuen Beschränkungen erklärt, dass für ihn ein dauerhaftes Ausweichen auf fremde Plätze nicht in Betracht käme. Sein Genc-Kollege Mustafa Öztürk sagte nun: „Wir werden am Sonntag auch sicher nicht das Heimrecht tauschen.“ Allerdings wolle er versuchen, das Training trotz der auferlegten „Kontaktlosigkeit“ so gut wie möglich aufrecht zu erhalten. Das nächste Pflichtspiel stünde am 31. Oktober in der ersten Runde des Nieder­rheinpokals beim SV Brünen an. „Wenn wir da spielen müssen, werden wir spielen“, so Öztürk.

Duisburger SV 1900 suchte nach Ausweichmöglichkeiten

DSV-Trainer Julien Schneider muss seine Mannschaft trotz der geänderten Bedingungen auf die Partie in Wermelskirchen vorbereiten. „Natürlich ist das Wettbewerbsverzerrung, aber das darf am Sonntag keine Ausrede sein. Wir haben gerade einen richtig guten Lauf, da ist das schon sehr schade“, so Schneider, der in den Übungseinheiten nun den Schwerpunkt auf Dinge wie Torschusstraining und Automatismen mit Ball legen will: „Wir haben auch bei Vereinen in der Umgebung gefragt, ob wir dort trainieren können, aber nirgends hat das Gesamtpaket gepasst.“

Dass es unter diesen Bedingungen aber auf Dauer nicht weitergehen kann, ist für ihn auch klar: „Im Moment können wir nur für diesen Monat planen.“

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