Frauenhandball

HSG Hiesfeld/Aldenrade muss wieder ran, GSG hat Sorgen

Jürgen Mölleken sorgt sich um die Krankheitsfälle bei der GSG.

Jürgen Mölleken sorgt sich um die Krankheitsfälle bei der GSG.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Nach dem unfreiwillig spielfreien Wochenende muss der Tabellenführer wieder an. Eintracht muss in der Deckung wieder sicherer stehen.

Einmal kurz strecken und wieder hoch vom Sofa: Nach dem unfreiwillig beschäftigungslosen Wochenende – weil Gegner Fortuna Düsseldorf II kampflos die Punkte herschenkte – geht es für die HSG Hiesfeld/Aldenrade als Tabellenführer der Frauenhandball-Oberliga nun wieder auf die Platte. Am Samstag muss sich die Mannschaft von Trainer Dirk Rahmel beim Rheydter TV beweisen. Los geht’s um 17.30 Uhr.

„Ich habe das spielfreie Wochenende genutzt, um mir Rheydt anzusehen“, berichtet Rahmel. Dafür hat er die Reise nach Witzhelden auf sich genommen – die Erkenntnisse hielten sich in Grenzen. „Ich glaube kaum, dass man dieses Spiel als Maßstab für die Rheydter Leistungsfähigkeit nehmen kann“, sagt der Coach. Denn der RTV ging mit 23:36 baden. Rahmel nimmt da eher das andere Ende der Bandbreite, die die Gladbacherinnen zu bieten haben. Denn am zweiten Spieltag knöpfte Rheydt dem Aufstiegskandidaten Aldekerk II einen Punkt ab. Jenny Lang und Anja Pelzer gehören wieder zum Kader.

Krankheitswelle in Großenbaum

Während Rahmel die Qual der Wahl hat, muss sich Jürgen Mölleken, der Trainer der GSG Duisburg, fragen, mit welchen Spielerinnen er am Sonntag (15 Uhr, Großenbaumer Allee) gegen den TV Biefang antreten kann. „Zuletzt hatten wir vier, fünf gesunde Spielerinnen im Training“, berichtet der Coach. „Eine Absage kommt nicht infrage. Wir werden einen Kader haben, der sich Biefang entgegenstellt.“ Der Gegner ist freilich gut: „Sie sind Sechster, haben zu Rang zwei nur einen geringen Rückstand. Die beste Angriffsspielerin ist zwar verletzt, doch auch die ,Vertretung’ ist richtig gut.“

Eintracht Duisburg spielt nach dem „Mal-hü-mal-hott-Wochenende“ am Sonntag (16.45, Biegerhof 4) gegen Adler Königshof. Am vergangenen Freitag hatte das Team von Trainer Janosch Greinert einen Punkt im Nachholduell gegen Aldekerk erspielt, dann aber überraschend in Gräfrath verloren. „Am Anfang war es noch das Harz, letztlich haben wir aber aufgrund der schlechten Deckungsleistung verloren“, will Greinert dort eine klare Verbesserung sehen. Die Aufgabe ist schwierig. „Mich überrascht, dass Königshof so viele Minuspunkte hat. Für mich ist Adler ein Team für weit vorne“, sagt der Coach.

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