Frauenhandball

Greinert grantelt und rüttelt sein Team wach

Christina Upietz traf sechsmal beim 30:14-Pokalsieg der Eintracht in Düsseldorf.

Christina Upietz traf sechsmal beim 30:14-Pokalsieg der Eintracht in Düsseldorf.

Foto: Fabian Strauch

Duisburg.  Eintracht Duisburg gewinnt im Niederrheinpokal mit 30:14 in Düsseldorf, muss sich aber steigern. HSG vor erstem Heimspiel. GSG spielt bei Fortuna.

Janosch Greinert wollte keine Zweifel aufkommen lassen. „Wer zufrieden ist, nur weil wir einen Landesligisten deutlich geschlagen haben, ist auf dem falschen Dampfer“, sagte der Trainer des Frauenhandball-Oberligisten Eintracht Duisburg. Am Donnerstag hatte sein Team im Achtelfinale des Niederrheinpokals mit 30:14 (17:8) beim SFD 75 Düsseldorf gewonnen. Doch Greinert, der immer noch stinkig über die Auftaktniederlage gegen Beyeröhde II ist, ärgerte sich über Nachlässigkeiten in der Offensive. „Wir haben 15 Hundertprozentige liegen gelassen und knapp 20 technische Fehler gemacht. Angemessen wäre es gewesen, auf knapp 50 Treffer zu kommen“, rüttelt Greinert seine Mannschaft wach, die am Sonntag (16 Uhr) beim Neusser HV ran muss. Der Viertelfinalgegner wird im Duell zwischen dem Drittligisten TV Aldekerk und Verbandsligist HC TV Rhede ermittelt. Die Tore erzielten Verena Schild (7/2), Christina Upietz (6/1), Merit Liedtke (4), Alina Boy (4/1), Christiane Seng (2), Katharina Brock, Johanna Köhnen (je 2/1), Janine Arend, Chantal Bauerfeld und Kathrin Laatz.

Erstes Heimspiel – in Hiesfeld

Die HSG Hiesfeld/Aldenrade bestreitet am Samstag um 18 Uhr gegen den HSV Solingen-Gräfrath ihr erstes Heimspiel – an der Kirchstraße in Hiesfeld. Die erste Partie am Driesenbusch wird das Topspiel gegen Aldekerk am 30. November sein. Trainer Dirk Rahmel erwartet einen starken Gegner, „der gegen Rheydt schon mit sieben Toren geführt hat. Warum sie dennoch verloren haben, wissen wir nicht.“ Lisa Hüsken wird nicht dabei sein.

Die GSG Duisburg muss am Sonntag (13 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf II ran. Die Hauptstädterinnen hatten in der „Harzhölle“ Aldekerk zum Auftakt deutlich verloren. „Das sagt aber rein gar nichts über die Düsseldorfer Spielstärke aus“, so Trainer Jürgen Mölleken, der auf Torhüterin Kim Weiland verzichten muss.

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