Fußball-Bezirksliga

Genc, DJK und 07 feiern Erfolge in der englischen Woche

Benedikt Thülig (rechts) im Duell mit Mülheims Fabian Nagel. Am Ende hatte Mündelheim Pech und verlor knapp.

Foto: Michael Dahlke

Benedikt Thülig (rechts) im Duell mit Mülheims Fabian Nagel. Am Ende hatte Mündelheim Pech und verlor knapp. Foto: Michael Dahlke

Duisburg.   Der 2. Spieltag war aus Duisburger Sicht erfolgreicher als der Auftakt. Doch Meiderich und Mündelheim hatten am Mittwoch in der Bezirksliga Pech.

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Drei Siege fuhren die fünf Duisburger Mannschaften am Mittwoch in der Bezirksliga ein.

SV Genc Osman – RWS Lohberg 2:0 (1:0): Als Samed Basol abzog und aus knapp 20 Metern Entfernung zur Führung von Genc Osman traf, war der Jubel halbwegs verhalten. Zu überlegen waren die Gastgeber in Neumühl, als dass das 1:0 eine Überraschung gewesen wäre – überraschend war lediglich, dass die Hausherren bis zur 43. Minute brauchten, um sich nach vorne zu bringen. Denn Genc war von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Ein, zwei Halbchancen – das war alles, was RWS offensiv zustande brachte. Immerhin: Die Gäste aus Dinslaken verteidigten leidenschaftlich und hatten Glück, dass die Neumühler einige Mal zu ungenau im Passspiel und Torabschluss waren. Schon in der neunten Minute war Furkan Akay im Abschluss zu zögerlich, sodass sein Schuss auf der Linie geblockt wurde. In der 23. Minute hat sich Tolga Kaymak fest gedribbelt – und bei einem Basol-Freistoß von der Sechzehner-Grenze tauchte Torhüter Baris Tekin gerade noch rechtzeitig ab. Zudem war Kaymak eine Minute vor der Führung im Pech, als ein Heber von ihm auf der Lohberger Latte landete. Ähnlich lief das Spiel auch nach der Pause; kurz vor Schluss traf Tufan Canga zum 2:0. „Der Dreier war befreiend für uns. Irgendwann fallen die Tore von ganz alleine“, so Trainer Musa Celik.

Meiderich 06/95 – TuS Bergeborbeck 2:3 (1:1): Die Meidericher gingen mit der gleichen Startaufstellung in die Partie, die ihnen am Auftaktwochenende den einzigen Bezirksliga-Sieg einer Duisburger Mannschaft einbrachte. Und auch gegen die Essener zeigten sich die 06er zielgenau. David Schulz traf bereits in der siebten Minute zur Führung, die Naoufal Nouri allerdings (28.) ausglich. Noch kürzer dauerte Meiderichs zweite Führung an: George Michael Wiedemann traf nur vier Minuten nach Wiederbeginn – aber drei Minuten später war Ugur Gözey für Bergeborbeck erfolgreich. Dann gab es aber den Nackenschlag kurz vor dem Ende: Onur Yavuz war für die Essener in der 81. Minute erfolgreich. „Bergeborbeck war in der ersten Halbzeit offensiv sehr stark. Da hatten wir Glück. Nach der Pause waren wir besser im Spiel. Das 2:3 fiel aus dem Nichts“, so Trainer Oliver Bähr.

DJK Vierlinden – Vogelheimer SV 3:1 (2:0): Am ersten Spieltag hatten die völlig überlegenen Walsumer kurz vor dem Ende zumindest einen Punkt gegen Steele gerettet, weil Alen Brajic in der Schlussphase zum 2:2 getroffen hatte – und auch diesmal hat die DJK ihren Sinn fürs Drama bewiesen. Im Topduell mit Vogelheim lagen die Walsumer mit 0:1 hinten, weil Stephan Nachtigall für den VSV (56.) erfolgreich war. Auch diesmal war Brajic zur Stelle und glich neun Minuten vor dem Ende aus. Doch damit war noch nicht das Ende erreicht. Fünf Minuten vor Schluss gelang Ivica Karabaic, auf den die DJK in der vergangenen Spielzeit so lange verzichten musste, das Tor zum 2:1. In der Nachspielzeit legte dann der Torschütze vom Dienst, Benjamin Koncic, das 3:1 nach. „Das Spiel hat mir ein paar graue Haare mehr einbracht. aber der Sieg war völlig verdient“, lobte Trainer Almir Duric.

Mülheim 07 – TuS Mündelheim 2:1 (1:0): Das war eine bittere Niederlage für die TuS. „Denn wir waren über weite Strecken das bessere Team“, sagte Trainer Frank Krüll. So war das 1:0 der Mülheimer kurz vor der Pause dann auch ein Nackenschlag für die Gäste. Daniel Petz hatte getroffen. In der 57. Minute gelang Basti Hoffmann der verdienten Ausgleich, doch zehn Minuten vor Ende entschied Blerim Hysenkaj das Spiel. „Ein Punkt wäre verdient gewesen“, so Trainer Frank Krüll.

Hamborn 07 II – SpVgg Steele 03/09 3:1 (2:0): Die Löwen-Reserve präsentierte sich vom 1:8 in Mintard bestens erholt. „Das war eine ganz andere Körpersprache, eine ganz andere Leistung“, zeigte sich Trainer Hans Herr von seiner Elf begeistert. Mehmet Kilic und Ramazan Ünal per Freistoß sorgten für das verdiente 2:0 zur Pause. Steele kam zwar ran, „aber wir haben deren Druckphase gut überstanden“, so Herr. Maurice Hörter setzte den verdienten Schlusspunkt.

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