Frauenhandball

Gegner der HSG Hiesfeld/Aldenrade steht vor Saisonstart

HSG-Trainer Helmut Menzel trifft mit seinem Team auf einen Gegner, der in dieser Saison noch nicht gespielt hat.

HSG-Trainer Helmut Menzel trifft mit seinem Team auf einen Gegner, der in dieser Saison noch nicht gespielt hat.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Gräfrath konnte bislang wegen eines Corona-Verdachtsfalls nicht spielen. Eintracht trifft auf Fortuna II, deren „Erste“ erst im Oktober startet.

Zweimal zu Hause, einmal auswärts müssen die Duisburger Frauen-Handballteams am kommenden Wochenende in der Oberliga antreten. Die GSG Duisburg steht dabei nach zwei deutlichen Pleiten schon etwas unter Zugzwang.

Die Verbandsliga-Teams dürfen ebenfalls wieder spielen, nachdem der VfL Rheinhausen am vergangenen Wochenende mit Corona-Verdacht aussetzen musste. Der Test fiel negativ aus und die Partie bei der HSG Alpen/Rheinberg wird zeitnah nachgeholt, sobald ein Termin feststeht.

Eintracht Duisburg – Fortuna Düsseldorf II (Sonntag, 16.45 Uhr, Biegerhof 4): Der Saisonstart in der dritten Liga ist erst für den Oktober angesetzt. Schlecht für die Eintracht: die erste Mannschaft des kommenden Gegners spielt genau dort, sodass die Spielerinnen theoretisch komplett in die Zweitvertretung rutschen könnten. „Einerseits habe ich ja Verständnis, dass man immer mit der bestmöglichen Besetzung antreten möchte. Ich würde es wohl genau so machen. Für uns bedeutet das aber, dass wir uns im Vorfeld nicht wirklich auf den Gegner einstellen können“, ist die Fortuna für Eintracht-Trainer Henning Weber sowieso eine Wundertüte und unter den gegebenen Umständen noch mehr. Also bleibt ihm gemeinsam mit seinen Spielerinnen nichts anderes übrig, als sich überraschen zu lassen. „Wir werden einfach versuchen, uns im Verlauf der Partie bestmöglich auf unseren Gegner einzustellen“, hofft der Coach auf Flexibilität.

SG Überruhr II – GSG Duisburg (Sonntag, 18 Uhr): Auch wenn die Saison noch sehr jung ist, finden sich beide Gegner bereits punktlos am Tabellenende. Weder Überruhr noch die GSG konnten bisher gewinnen. Dennoch will GSG-Trainer Mutlu Yurtseven keinen Druck aufbauen: „Wir lassen uns überraschen und wollen mal gucken, wie es ist, wenn wir entspannt ins Duell gehen.“ In jedem Fall gibt man sich in Großenbaum noch nicht geschlagen oder gar ganz auf. „Wir haben hart trainiert und gehen motiviert in die Partie und hoffen jetzt das Beste“, erklärt der Coach. Unterstützung bekommt die von ihm trainierte Mannschaft erneut durch Spielerinnen aus der Drittvertretung.

HSG Hiesfeld/Aldenrade – HSV Solingen-Gräfrath II (Sonntag, 17 Uhr, Gustav-Heinemann-Schulzentrum 1/Dinslaken): Das erste Saisonspiel der Gäste findet beim HSG-Heimspieltag in Dinslaken statt. Die ersten beiden Partien mussten wegen eines Corona-Verdachtsfalles innerhalb der Mannschaft ausfallen. Diese Tatsache macht es für die HSG nicht einfacher, sich auf das Duell vorzubereiten.

Immerhin konnte sich Coach Helmut Menzel vorher keine Partie ansehen. „Ich weiß aber, dass die gesamte A-Jugend des HSV aufgerückt ist. Im Frühjahr stand das Team als B-Jugend vor dem Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga. Aber Corona hat hier einen Strich durch die Rechnung gemacht“, erwartet der Trainer einen sehr starken Gegner. Damit stehen die Spielerinnen des HSV nun vor ihrem ersten Einsatz im Seniorenbereich. „Natürlich werden die gerade einmal 17, 18 Jahre alten Solingerinnen noch recht grün hinter den Ohren sein. Aber gleichzeitig sicherlich jung, wild, hungrig und dynamisch – und gewillt, sich zu beweisen“, erklärt Menzel.

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