Fußball

Gefrorener Rasen sorgt für Zwangspause beim VfB Homberg

Am Freitag gab’s bei der Sportschau Blumen für den VfB als Mannschaft des Jahres. Am Sonntag fiel dann das Spiel gegen Köln aus.

Am Freitag gab’s bei der Sportschau Blumen für den VfB als Mannschaft des Jahres. Am Sonntag fiel dann das Spiel gegen Köln aus.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Das Regionalliga-Spiel des Duisburger Aufsteigers gegen Fortuna Köln konnte nicht stattfinden. Ein Ausweichen auf Kunstrasen war nicht möglich.

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Die Chance war da – mit einem Sieg gegen Fortuna Köln hätten die Fußballer des VfB Homberg zum Ende der Regionalliga-Hinrunde den Sprung auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz schaffen können. Und als frisch-gekürte Duisburger Mannschaft des Jahres waren die Kicker des frisch-gekürten Duisburger Trainers des Jahres „absolut heiß auf dieses Spiel“, wie Stefan Janßen beteuert. Doch dieser emotionalen Hitze machte die natürliche Kälte einen Strich durch die Rechnung. Ein hartgefrorener Rasen machte das Spiel im PCC-Stadion gegen den letztjährigen Drittligisten unmöglich. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Nicht bloß aufgrund der möglichen tabellarischen Situation war der Ausfall „für alle Beteiligten sehr ärgerlich“, sagt Janßen. „Wir wollten die Euphorie aus der Wahl bei der Sportschau mit in das Spiel nehmen, hatten ein richtig gutes Gefühl und auch alle Mann an Bord“, hätten die Voraussetzungen für den Sprung in der Tabelle für den Trainer und sein Team nicht besser sein können.

Hinzu kommt der organisatorische Aufwand, den so ein Ausfall in der vierthöchsten Spielklasse aufwirft – vom Catering für den VIP-Bereich bis zur Organisation der Sicherheitsmaßnahmen. Und gegen Fortuna Köln hätten die Homberger auch aufgrund der Anzahl der Gästefans mit gut besetzten Rängen gerechnet. Ein Ausweichen auf Kunstrasen wäre für dieses Spiel da neben der Kurzfristigkeit auch aus sicherheitsrelevanten Kriterien nicht machbar gewesen. „Der vorgesehene Untergrund in der Regionalliga ist der Naturrasen“, weiß Wolfgang Graf um die Bestimmungen der Klasse, die nicht so leicht zu umschiffen sind, wie es noch in der Oberliga der Fall war.

Die generelle Möglichkeit, auf den Kunstrasenplatz auszuweichen, hat der Abteilungsleiter derweil vorsorglich bereits bei Staffelleiter Wolfgang Jades angefragt. „Aber unsere Priorität liegt ganz klar darauf, die Spiele auf dem Naturrasen im Stadion auszutragen. Allein schon aus Gründen des Zuschauerservices“, erklärt Graf. So bleibt für das schon in einer Woche anstehende Heimspiel gegen den SV Bergisch Gladbach vor allem zu hoffen, dass es kurz vorher nicht wieder friert. Denn auch Wolfgang Graf hofft auf den baldigen „Sprung in die graue Zone“.

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