Fußball

FVN teilt die Landesligen und Bezirksligen ein

Im Derby gegen TuRU hat es den SC Düsseldorf-West (rote Trikots) erwischt. Alle vier Oberliga-Absteiger spielen in der Landesliga-Gruppe 1.

Im Derby gegen TuRU hat es den SC Düsseldorf-West (rote Trikots) erwischt. Alle vier Oberliga-Absteiger spielen in der Landesliga-Gruppe 1.

Foto: Stefan Rittershaus / Stefan Rittershaus / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Anspruchsvolle Gruppe für die vier Duisburger Landesligisten. Die maximal vier Bezirksligisten sind auf zwei Staffeln aufgeteilt.

Die Gruppeneinteilung sorgt Saison für Saison für Überraschungen – das ist diesmal nicht anders. Die vier Duisburger Fußball-Landesligisten haben eine attraktive, aber auch anspruchsvolle Gruppe erwischt. Die maximal vier Bezirksligisten wurden auf zwei Gruppen aufgeteilt.

Landesliga, Gruppe 1: FSV Duisburg, SV Genc Osman Duisburg, Duisburger SV 1900, Hamborn 07, TV Jahn Hiesfeld, SC Düsseldorf-West, MSV Düsseldorf, Rather SV, Schwarz-Weiß Düsseldorf, VfB Solingen, VfB Speldorf, SpVgg Steele 03/09, ESC Rellinghausen, SV Burgaltendorf, VfB Frohnhausen, Blau-Weiß Mintard, FC Remscheid, SV Wermelskirchen.

Die Duisburger Mannschaften spielen nun in der Gruppe 1 mit Gegner aus Düsseldorf, Essen und dem Bergischen Land. „Sportlich ist das eine sehr anspruchsvolle Gruppe, und auch geografisch ist das sehr interessant“, sagte Julien Schneider, Trainer des DSV 1900. „Natürlich freue ich mich darauf, mit dem SC Düsseldorf-West auf meinen alten Verein zu treffen. Ich freue mich auf neue Dinge, zudem gibt es zahlreiche Derbys. Sportlich ist das aber eine Hausnummer.“ Ähnlich sieht dies auch Ilyas Basol, Trainer des SV Genc Osman. „Natürlich sind mit Solingen, Remscheid und Wermelskirchen weite Reisen dabei, dafür fallen aber auch Hö-Nie und Rhede weg. Ich halte diese Staffel für stärker als die Gruppe 2. Als Trainer müssen wir unser Team noch intensiver vorbereiten. Aber ich muss sagen: Ich find’s gut.“

„Es ist schon kurios, dass alle vier Oberliga-Absteiger in unserer Gruppe spielen“, sagt Hamborns Trainer Michael Pomp. „Wir hatten uns auf unseren Mitaufsteiger Dingden gefreut, aber daraus wird nichts. Am Ende werden wir 34 Mal bereit sein, alles für drei Punkte zu geben.“

Bezirksliga, Gruppe 4: VfB Homberg II, SV Sonsbeck II, SV Budberg, VfL Repelen, SV Schwafheim, FC Moers-Meerfeld, Borussia Veen, GSV Moers, 1. FC Kleve II, FC Aldekerk, SV Straelen II, TSV Wachtendonk-Wankum, SV Walbeck, TSV Weeze, DJK Schwarz-Weiß Twisteden, Viktoria Goch, Sportfreunde Broekhuysen, VfL Tönisberg.

Bezirksliga, Gruppe 5: Viktoria Buchholz, DJK Vierlinden, Duisburger FV 08 oder TV Voerde (Entscheidung am Sonntag), DJK Sportfreunde 97/30 Lowick, SV Emmerich-Vrasselt, TuB Bocholt, SV Hamminkeln, SV 08/29 Friedrichsfeld, RSV Praest, SV Biemenhorst, SC Bocholt 26, TuS Stenern, 1. FC Bocholt II, Rot-Weiß Mülheim, SuS 09 Dinslaken, Mülheimer SV 07, Mülheimer FC 97, Arminia Klosterhardt II.

„Mit hat die Duisburger Gruppe gefallen, aber unsere Spieler freuen sich auf die Derbys mit den Kreis-Moerser Teams“, sagt Wolfgang Graf, Abteilungsleiter beim VfB Homberg. „Die Vereine in diesem Bereich haben zudem sehr schöne Anlagen.“ Michael Roß, Sportlicher Leiter von Viktoria Buchholz erklärt: „Angesichts der Abstiege war klar, dass es nur wenige Derbys geben wird, weswegen wir Duisburg 08 die Daumen drücken. Vereine wie den TuS Stenern kannte ich vorher gar nicht. Das sind einige weite Fahrten dabei.“

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