Eishockey

Füchse messen sich daheim mit starken Krefelder Bubis

Steven Deeg und die Füchse treffen am Freitag daheim auf den KEV. Am Sonntag kommt Herne an die Wedau.

Steven Deeg und die Füchse treffen am Freitag daheim auf den KEV. Am Sonntag kommt Herne an die Wedau.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Oberligist EV Duisburg bestreitet am Wochenende zwei Testspiele in eigener Halle. Am Sonntag ist der Herner EV an der Wedau zu Gast.

Der Name klingt, als sei der Gegner völlig unattraktiv: Krefelder EV U 23. Der Neu-Oberligist ist am Freitag (19.30 Uhr, Jomizu-Arena) zum Testspiel an der Wedau zu Gast. Doch es steckt eine ganze Menge hinter diesem Team. „Die sind richtig gut“, sagt Didi Hegen, Trainer des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg. Davon konnten sich die Füchse am vergangenen Wochenende überzeugen, denn die KEV-Youngsters entschieden das Turnier in Herne für sich. Weil sie wieselflink waren und so sowohl Halle (6:3) als auch Herne (5:1) besiegten. „Wenn alle Förderlizenzspieler dabei sind, steckt da eine ganze Menge dahinter“, so Hegen. Auch am Sonntag (18.30 Uhr) spielen die Füchse zu Hause: Dann kommt der Herner EV nach Duisburg.

Das erste Wochenende offenbarte Höhen und Tiefen. Im ersten Spiel gegen Herne lief es nur ein Drittel lang gut, gegen Halle drehte der EVD einen schnellen 0:2-Rückstand in einen 4:3-Sieg und verkaufte sich schließlich beim 0:2 gegen den Zweitligisten aus Kassel ordentlich. „Vor allem in der Defensive haben die Jungs das schon ganz gut gemacht“, sagte Hegens Trainerkollege Uli Egen. Nach vorne fehlte noch einiges. „Die vierte Reihe hat uns da am besten gefallen“, sagt Egen und nimmt damit die übrigen Formationen in die Pflicht.

EVD kann nicht komplett antreten

Allerdings kann der EVD auch an diesem Wochenende nicht komplett spielen. Robin Slanina plagt sich mit Rückenproblemen herum; er war schon im Laufe des Spiels gegen Halle ausgeschieden. Auch Ricco Ratajczyk und Arthur Lemmer werden voraussichtlich geschont.

„Wir haben natürlich weiterhin intensiv gearbeitet“, sagt Egen. Die richtige Aufteilung in den Zonen, das Verhalten, wenn der Gegner in Scheibenbesitz ist – alles Dinge, die sich die Füchse zu Gemüte geführt haben.

Ex-Füchse-Keeper Staudt steht im Krefelder Tor

Der Freitagsgegner aus Krefeld trägt zudem einen etwas irreführenden Namen. Zwar sind die meisten Spieler jünger als 23 Jahre – aber eben nicht alle. So gehört der frühere Füchse-Torhüter Sebastian Staudt, der immerhin schon 31 Lenze zählt, zum Goalie-Trio des KEV. Zudem haben die Krefelder die beiden Kontingentstellen besetzt: Sowohl Michael Jamieson (27 Jahre), der in den vergangenen beiden Jahren für den EHC Neuwied gespielt hat, als auch Jeremiah Luedtke (24), der von der Uni Alaska-Anchorage kam, reißen die im Namen genannte Altersgrenze. Zudem stehen zwei Polen, ein Italiener, ein Rumäne und ein Kanadier im Team, die auf einem deutschen Spielerpass spielen, weil sie entweder schon lange im KEV-Nachwuchs gespielt haben oder aber deutsche Vorfahren haben. Aus dem Kreis dieser Spieler tat sich bislang vor allem der Rumäne Matyas Kovács als guter Scorer hervor.

Nach dem Heimspiel am Sonntag gegen Herne geht es gleich schon weiter. Denn am Dienstag, 10. September, treten die Füchse beim Regionalligisten Dinslakener Kobras an.

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