Fußball

FSV Duisburg war einem Punkt beim Tabellenersten nah

Konstantinos Moulas (links), hier im Duell mit Cellou Diallo, hatte mit dem FSV knapp das Nachsehen.

Konstantinos Moulas (links), hier im Duell mit Cellou Diallo, hatte mit dem FSV knapp das Nachsehen.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Aufsteiger stellt seinen Trainer beim Spiel in Velbert zufrieden. Erst kurz vor dem Abpfiff fällt die Entscheidung für den Favoriten.

Der erste Auswärtspunkt nach dem Wiederaufstieg in die Fußball-Oberliga war für den FSV Duisburg in greifbarer Nähe, doch gereicht hat es für das Team von Trainer Markus Kowalczyk am Ende letztlich nicht. Spitzenreiter SSVg Velbert setzte sich im heimischen Stadion nach dramatischer Schlussphase mit 3:1 (1:0) durch.

„Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, weil wir dem Gegner auf der einen Seite die Tore geschenkt haben, auf der anderen Seite aber die Chancen ausgelassen haben. Andererseits war das für uns ein Spiel, aus dem wir sehr viel Positives mitnehmen können“, stellte Markus Kowalczyk nachher fest. Schwach fand er das Abwehrverhalten seines Teams, das es dem ehemaligen Drittligaprofi Jesse Weißenfels nach 18 Minuten ermöglichte, die Führung für die Bergischen zu erzielen. „Danach hatten wir aber auch schon einige Szenen, in denen wir den Ausgleich hätten erzielen können“, so der FSV-Coach.

Einwechselspieler sorgen für frischen Wind

Die Gäste, bei denen Emre Sahin wegen Adduktorenproblemen nicht im Kader stand, stellten im zweiten Durchgang auf ein für Velbert offensichtlich unerwartetes 4-4-2-System um und hielten die Partie bis in die Schlussphase offen, schienen dann aber sicher auf die Verliererstraße zu geraten, als Axel Glowacki in der 82. Minute das 2:0 erzielte.

Wie schon beim 2:1 gegen den 1. FC Mönchengladbach waren es die Einwechselspieler, die Schwung ins Geschehen brachten: Meik Kuta, immer noch nicht wieder fit, aber bekanntlich stets heiß genug für einen Kurzeinsatz, kam für die letzten zehn Minuten ins Spiel und flankte auf den anderen Joker, Nermin Badnjevic, der mit seinem Kopfballtreffer für neue Hoffnung sorgte. „Danach können wir in der 93. Minute den Ausgleich machen, aber bei einer Ecke stehen drei Spieler von uns am Fünfmeterraum und gehen nicht zum Ball“, so Markus Kowalczyk. Den fälligen Konter verwertete Massimo Mondello zum 3:1.

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