Fußball-Landesliga

FSV Duisburg macht Druck, der Rather SV schießt die Tore

Meik Kuta (rechts) hatte den Ausgleich auf dem Fuß.

Meik Kuta (rechts) hatte den Ausgleich auf dem Fuß.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der FSV Duisburg war weitgehend die spielbestimmende Mannschaft, muss sich aber dem Rather SV geschlagen geben. Außerdem gab’s noch Gelb-Rot.

Wer die Tore nicht mitgezählt hat, hätte alleine vom Anblick der Partie des FSV Duisburg den Eindruck gewinnen können, dass die Bullen die Partie gegen den Rather SV völlig im Griff hätten. Ärgerlicherweise für das Team von der Warbruckstraße werden die Tore aber mitgezählt – und so steht eine 1:3 (0:1)-Niederlage für den Fußball-Landesligisten in den Büchern. Damit hat der FSV die Chance verpasst, am VfB Frohnhausen vorbei und mit Spitzenreiter TV Jahn Hiesfeld gleichzuziehen.

Allerdings haben es die Gastgeber den Düsseldorfern auch allzu leicht gemacht. Denn zu Beginn standen die Blau-Roten alles andere als sattelfest und waren vor allem auf der rechten Abwehrseite anfällig. So lagen die Rather schon nach knapp fünf Minuten mit 1:0 vorne, weil Tom Hirsch von links flanken und Marco Gatzke ungehindert vollenden konnte.

Rath: Wenige Chance, aber drei Tore

Der FSV brauchte einige Minuten, um sich zu schütteln, übernahm immer mehr das Kommando. Das konnte Rath vergleichsweise egal sein – mit der Führung im Rücken bestritten die Landeshauptstädter ein typisches Auswärtsspiel. „Rath war kaum vorne. Die wenigen Chancen haben sie aber genutzt“, beschreibt es FSV-Trainer Markus Kowalczyk. Die Hausherren wiederum gaben zwar den Ton an, aber waren zu selten zwingend und gingen mit den sich bietenden Gelegenheiten fahrlässig um.

Wenn der FSV vorne Gefahr ausstrahlte, dann meist durch den jungen Nermin Badnjevic, der nach 35 Minuten für den verletzten Emir Alic in die Partie kam. Die FSV-Nachlässigkeiten bestraften die Gäste sieben Minuten nach Wiederbeginn: Nach einem langen Ball war Jonas Schneider durchgebrochen, FSV-Keeper Akin Ergin stürzte ihm entgegen – und nach einem Pressschlag musste Schneider den Ball nur noch über die Linie drücken.

Chance zum 2:2 in Unterzahl

Die Duisburger machten immer mehr auf und fingen sich so Konter ein – einen davon setzte Fabian Stutz an den Pfosten (77.). Doch eine Minute später keimte noch einmal Hoffnung auf. Nach einer Ecke war der aufgerückte Verteidiger Konrad Kaczmarek zur Stelle. Sein Kopfball stolzte noch einmal auf, flog aber an Freund und Feind vorbei ins Netz (78.).

Zwei Minuten später musste der FSV in Unterzahl weitermachen. Nach einem taktischen Foul sah Ismail Öztürk die Gelb-Rot. Auch zu zehnt mühte sich der FSV, hatte eine Riesenchance durch Meik Kuta (82.), doch in der Nachspielzeit machte Gatzke alles klar. „Spielerisch kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen“, so Kowalczyk.

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