Eishockey

EV Duisburg holt den Deutsch-Tschechen Milos Vavrusa

Milos Vavrusa (2. von links) wechselt vom Deggendorfer SC zum EV Duisburg.

Milos Vavrusa (2. von links) wechselt vom Deggendorfer SC zum EV Duisburg.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Der EV Duisburg verpflichtet mit Milos Vavrusa einen weiteren Verteidiger aus Deggendorf. Der 41-jährige Deutsch-Tscheche bringt Erfahrung mit.

Der Eishockey-Oberligist EV Duisburg nimmt sich nun auch der Defensive an – und legt den Gegnern einen erfahrenen Riegel in den Weg. Milos Vavrusa wechselt vom letztjährigen Zweitligisten Deggendorfer SC an die Wedau und bringt eine ganze Menge Erfahrung mit. Denn der Deutsch-Tscheche ist bereits 41 Jahre alt, spielte lange in der DEL2 – und war 2015 am hauchdünnen Play-off-Finalsieg des EHC Freiburg in der Oberliga gegen die Füchse maßgeblich beteiligt.

„Das Alter spielt bei Milos überhaupt keine Rolle. Er ist topfit“, sagt Uli Egen, mit Didi Hegen sportlich beim EVD verantwortlich. „Speziell im Powerplay und in Unterzahl wird er mit seiner Erfahrung unseren vielen jungen Spielern helfen können“, sagt Egen. „Er ist ein absoluter Topprofi.“ Dazu kommt: In den letzten beiden Spielzeiten war Vavrusa nicht verletzt. „Er hat zusammen mit Mathias Müller die meisten Spiele in der Deggendorfer Defensive absolviert“, schätzt Egen den Umstand, dass sich zwei Neuzugänge damit schon bestens kennen.

Seit 2007 in Deutschland

Vavrusa wurde am 10. April 1978 in Brünn geboren, spielte für den HC Ytong Brünn und später für die Havirov Panthers, ehe er 2007 zum EC Peiting in die Oberliga Süd ging. 2012 ging er für ein Jahr zum ESV Kaufbeuren und kennt aus dieser Zeit Didi Hegen sehr gut. Schon ein Jahr später schloss er sich dem EHC Freiburg an, mit dem ihm 2015 der Aufstieg in die DEL2 gelang. Dort blieb er bis 2017. Danach ging es zum Deggendorfer SC, mit dem er „nur“ Vizemeister der Oberliga wurde, aber dennoch aufstieg, weil die Tilburg Trappers bekanntlich nicht aufstiegsberechtigt sind. Nach nur einem Jahr in der 2. Liga ist der DSC allerdings wieder in die Oberliga Süd abgestiegen.

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