Fechten

Eintracht Duisburg lädt zum Montan-Turnier nach Rheinhausen

Ab Samstag bestimmen die Fechter beim Montanturnier das Geschehen an der Krefelder Straße.

Foto: Jörg Schimmel

Ab Samstag bestimmen die Fechter beim Montanturnier das Geschehen an der Krefelder Straße. Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.   Eintracht Duisburg richtet über Pfingsten die traditionsreichen Wettkämpfe aus. An der Krefelder Straße stehen über 1500 Gefechte an.

Unter dem Motto „Stahl trifft Feuer“ lädt die Fechtabteilung von Eintracht Duisburg von Samstag bis zum Pfingstmontag in die Sporthalle an der Krefelder Straße nach Rheinhausen. Über 350 Florett-Fechter und Fechterinnen aus mehreren Nationen werden auf der Planche stehen. Über 1500 Gefechte stehen an den drei Tagen auf dem Programm. Das Turnier beginnt am Samstag um 8.30 Uhr, an den beiden folgenden Tagen geht es jeweils um 9 Uhr weiter.

Dem internationalen Charakter wird das Turnier, das 1977 erstmals über die Bühne ging, durch die rege Nachfrage sowohl aus den Benelux-Staaten bis hin zu Meldungen aus Fernost und Osteuropa gerecht. „Wir wollen das internationale Renommee in den kommenden Jahren weiter ausbauen,“ sagt Christof Arnold, Leiter der Eintracht- Fechtabteilung.

Viele Meldungen aus den Benelux-Staaten

„Die Zusammenarbeit insbesondere mit unseren niederländischen Nachbarn durch die Euregio Rhein-Waal hat sich in der vergangenen Saison weiter intensiviert“, so Arnold. Vor allem aus den Benelux-Staaten stiegen die Meldezahlen. Hier ist das Duisburger Montanturnier als Punkteturnier für die nationalen Ranglisten anerkannt.

In Zusammenarbeit mit dem niederländischen Verein „Scaramouche“ aus Arnheim wird gegenwärtig an Konzeptionen der Weiterführung und den Ausbau deutschniederländischen Kooperationen des Fechtsports in der Region gearbeitet. Hier leistet auch das Montanturnier jährlich wichtige Impulse. Eine bedeutende finanzielle Förderung erfährt das Turnier durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen der Regionalförderung der Euregio Rhein-Waal.

Neben den sportlichen Begegnungen möchte die Eintracht aber auch für eine Begegnung mit den kulturellen Angeboten Duisburgs und der Metropole Ruhr sorgen. „Es ist uns ein Anliegen, auf diesem Forum auch Werbung für unsere Stadt und der Region zu machen“, äußert sich Christof Arnold. „Das Turnier bietet eine gute Gelegenheit, das Image der Region adäquat hervorzuheben.“

Touristische Angebote

So entsteht in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr, mit der Ruhrtourismus GmbH und zahlreichen anderen Kulturträgern im Foyer der Halle in Rheinhausen eine bunte Präsentation der hiesigen kulturellen und touristischen Angebote. „Prima, dass wir für dieses Unterfangen so zahlreiche Sponsoren begeistern konnten“, freut sich Frank Steinfort, Vorsitzender des Fördervereins „en garde“, der hilfreich bei der Organisation des Turniers zur Seite stand: „Die Palette reicht von den Duisburger Philharmonikern über die Extraschicht bis hin zum Oberhausener Gasometer oder dem Bochumer Planetarium.“

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