Frauenhandball

Eintracht Duisburg gibt sich in Überruhr keine Blöße

Katharina Brock war mit drei Toren am 30:21-Sieg der Eintracht bei der SG Überruhr III beteiligt.

Katharina Brock war mit drei Toren am 30:21-Sieg der Eintracht bei der SG Überruhr III beteiligt.

Foto: Udo Gottschalk

Duisburg.   Spitzenreiter der Verbandsliga setzt sich ungefährdet durch. In der Oberliga setzt es hingegen für den TV Aldenrade im Topduell eine Pleite.

Eine Woche vor dem Verbandsliga-Spitzenspiel gegen den TV Borken gibt sich Tabellenführer Eintracht Duisburg keine Blöße und gewinnt auch bei der SG Überruhr III deutlich.

Oberliga: HSG Adler Haan –
TV Aldenrade 37:28 (19:10)

TVA: Huesken (9), Strunz (8/1), Gensch (5), Getz (3/1), Schwengers (2), Ahlendorf.

Jetzt hat es den Tabellenführer erwischt. Im Spitzenspiel musste das Team von Jörg Freund die erste Niederlage seit Anfang Dezember (24:26 gegen Witzhelden) hinnehmen. Dabei machte sich vor allem die weiter angespannte Personalsituation bemerkbar.

Dass auch die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung gegen Walsum ausfiel, wirkte sich vor allem im ersten Durchgang negativ aus. So bewertete Freund unter anderem die rote Karte gegen Torhüterin Denise Hock (23.) als „völlig unberechtigt“. Positiv stimmte den Trainer indes, dass sein Team trotz des deutlichen Pausenrückstandes nicht aufsteckte. Freund: „Dass die Mannschaft lebt, hat man in der zweiten Halbzeit gesehen. Die konnten wir unentschieden gestalten. Wenn wir komplett gewesen wären, hätten wir das Spiel gewonnen. Da bin ich mir sicher.“

VfL Rheinhausen –
TV Lobberich 24:37 (10:17)

VfL: Bing (11/3), Pelzer, Henke (je 3), Büttner, Nikolic, Ludwig (je 2), Löbau.

Gegen Lobberich konnten sich die Bergheimerinnen zwar im Vergleich zum Hinspiel steigern, dennoch sah Michaela Mayboom kein berauschendes Spiel ihres Teams. Vor allem in der Deckung lief es nicht. „Wir hatten zwar diesmal den Luxus, dass wir sogar zwei Torhüterinnen hatten, aber die beiden konnten auch nichts ausrichten“, seufzte Mayboom. Gegen die zahlreichen Tempogegenstöße der Gäste war kein Kraut gewachsen. Monja Bleidtner entschärfte in der zweite Halbzeit noch drei Siebenmeter.

Verbandsliga: SG Überruhr III –
Eintracht Duisburg 21:30 (9:15)

Eintracht: Boy (10/6), Schreiner (4), Upietz, Schild, Brock, Arend (je 3), Bauerfeld (2), Sternemann, Höfer.

Erst nach 13 Minuten (5:1) musste Tabellenführer Eintracht in Überruhr das erste Tor hinnehmen und auch ansonsten machte die Deckung über weite Strecken einen guten Job. Was die Abwehrreihe nicht abfing, konnte die starke Anke Sternemann im Tor entschärfen. Die Eintracht spulte ihren Spielplan konsequent runter und hatte gegen alle taktischen Mittel der Gastgeber eine passende Gegenmaßnahme parat. „Die Mannschaft hat das alles gut gelöst“, sprach Vertretungstrainer Herbert Schild dem Team ein Lob aus. Mit dem deutlichen Sieg haben die Duisburgerinnen eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen den TV Borken (Sonntag, 16.45 Uhr, Biegerhof 4) auch erfolgreich Revanche für die ärgerliche Hinspielpleite nehmen können.

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