Fechten

Eintracht Duisburg freut sich über große Wertschätzung

Lucie Neuhaus (links) beim Montanturnier von Eintracht Duisburg.

Lucie Neuhaus (links) beim Montanturnier von Eintracht Duisburg.

Foto: Funke Foto Services

Duisburg.   220 Aktive waren beim 38.Montanturnier am Start. Der Ausrichter blickt schon auf das Jubiläum in zwei Jahren

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Noch zwei Jahre sind es bis zum großen Jubiläum des Fecht-Turniers unter dem Motto „Stahl trifft Feuer“. Dann feiern die Mitglieder der Duisburger Eintracht die 40. Auflage ihres Montanturniers. Doch Grund zur Freude und auch für ein bisschen Party hatten die Ausrichter bereits bei der 38. Ausgabe des beliebten Wettbewerbs, der jetzt in der Sporthalle an der Krefelder Straße über die Bühne ging: Am Samstag durften sich die Eintrachtler darüber freuen, dass das Turnier erstmalig durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und die Euregio Rhein-Waal kofinanziert wurde.

„Ohne derartige Unterstützungen durch öffentliche Mittel wäre die Durchführung eines solchen Projekts kaum möglich. Durch diese Akzeptanz wird die Bedeutung des Montanturniers gewürdigt und man kann diesen Status durchaus als eine Art Leuchtturmprojekt bezeichnen“, resümierte Christof Arnold, Vorsitzender der Fechtabteilung von Eintracht Duisburg. Die Förderung wollen die Eintrachtler nun jährlich beantragen.

Am Sonntag machte dann die Information die Runde, dass ab dem kommenden Jahr die zwei Altersklassen der Junioren und der Aktiven eines ihrer Ranglistenturniere für den rheinischen Fechterbund in Duisburg austragen. „Das ist ein Zeichen, dass unser Turnier eine große Wertschätzung und Anerkennung in der Fechterszene genießt. Für unsere niederländischen und belgischen Gäste geht es hier ja bereits seit Jahren um Punkte. Nun dürfen sich auch die deutschen Teilnehmer hier für die Rangliste qualifizieren“, freut sich Mitausrichter Michael Schrader über die Auszeichnung.

Kampfrichter-Niveau gestiegen

Damit rentiert sich auch, dass das Niveau der in Duisburg anwesenden Kampfrichter im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen ist. „Wir planen sowieso schon für die nächsten beiden Jahre – vor allem für das Jubiläum 2018. Jetzt müssen wir uns überlegen, wie wir für das nächste Turnier die Kapazitäten noch besser bündeln und damit voll ausreizen können. Mindestens zwei weitere Bahnen bekommen wir an der Krefelder Straße unter, wenn wir die Tribünen nicht mehr ausfahren. Eventuell steht uns sogar noch eine zweite Halle für einzelne Kämpfe zur Verfügung“, rechnet Michael Schrader für das kommende Jahr mit einer erneuten Steigerung der Meldungen. Schließlich müssen Aktive, die im Fechtsport voran kommen wollen, je nach Jahrgang eine vorgegebene Anzahl an Ranglistenturnieren besuchen, um am Ende einen Platz in der Jahresbestenliste zu erhalten.

220 Starter aus zehn Nationen

Am Wochenende konnten die Eintrachtler aber zunächst noch einmal viele Fechter begrüßen, die zum Teil auch ohne Aussicht auf Punkte den Weg nach Duisburg auf sich genommen hatten: Insgesamt kamen für die Einzelwettbewerbe rund 220 Starter aus zehn Nationen zum Montanturnier. Doch nicht nur beim Wettkampf kamen Sportler und Zuschauer – zumeist Eltern und Trainer der Aktiven – auf ihre Kosten: Auch die alljährliche Tombola im Foyer der Sporthalle, gespickt mit Preisen, die zum Entdecken der Metropole Ruhr einladen, erfreute sich wieder einmal großer Beliebtheit. Hinzu kamen im Eingangsbereich die schon wohlbekannte Loungeecke, die zum Ausruhen, Verweilen und Essen einlud.

„Besonderes Highlight in diesem Jahr war aber sicherlich der kleine Stand des Zoos, wo unsere Gäste sich über den Tierpark informieren und eine Riesenspinne begutachten konnten. Wir haben in jedem Jahr ein Leitmotiv – vor einigen Jahren war es zum Beispiel Mercator – welches auch auf der Medaillenrückseite verewigt ist. Diesmal haben wir den Zoo gewählt“, freut sich Michael Schrader stets, wenn die Eintracht bei ihrem Turnier auch gleich Werbung für die Region machen kann. An den Partnern für die nächsten Jahre wird noch gebastelt.

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