Hallenhockey

Ein Wimpernschlag: CR startet als Bundesliga-Spitzenreiter

Lucie Hiepen traf dreimal für den CR in Bonn.

Lucie Hiepen traf dreimal für den CR in Bonn.

Foto: Frank Oppitz

Duisburg.   Die Frauen des Club Raffelberg landen zum Saisonauftakt in der Halle einen 8:4-Sieg in Bonn. Herren unterliegen dem DSD in Düsseldorf mit 4:10.

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Es ist natürlich eine Momentaufnahme – und aufgrund der Konstellation ist es gar nur ein Wimpernschlag. Aber immerhin: Nach dem ersten Spieltag in der Hallenhockey-Bundesliga der Frauen ist der Club Raffelberg Tabellenführer – jeweils wegen der mehr geschossenen Tore gegenüber den punkt- und tordifferenzgleichen Teams vom Düsseldorfer HC und Rot-Weiß Köln.

Frauen; Bundesliga:

Bonner THV –
Club Raffelberg 4:8 (2:4)

CR: Hiepen (3), Pia Maertens, Möllenberg (je 2), Frach.

Ein gelungener Saisonstart für die Raffelbergerinnen – für Bonn hätte es gar noch ärger kommen können. „Wir hatten schon nach 30 Sekunden die erste hundertprozentige Chance“, sagte CR-Trainerin Susi Wollschläger. Dennoch gingen die Gastgeberinnen zunächst in Führung. Es dauerte bis zur 13. Minute,ehe Lucie Hiepen den Torreigen einleitete, der bis zur einem 8:2 in der 40. Minute führte. „Danach haben wir uns etwas von der Hektik und der Körperlichkeit anstecken lassen“, sagt Wollschläger. „Nicht, dass wir da mitgemacht hätten, wir haben aber unsere Ruhe verloren.“ So kam Bonn noch zu zwei weiteren Treffern.

Männer; 1. Regionalliga:

DS Düsseldorf –
Club Raffelberg 10:4 (5:2)

CR: Prost, Basfeld, Laue, Jakscha.

Derweil mussten die Raffelberger Herren erneut feststellen, wie dünn die Luft in der 1. Regionalliga ist. „Das Niveau der 2. Bundesliga wird aufgrund der Stärke des DSD und der vier Erstliga-Reserven nicht viel höher sein“, sagt CR-Trainer André Schiefer nach der zweistelligen Niederlage bei den Düsseldorfern, die damit frühzeitig für den Aufstieg planen können – denn nur der DSD und der CR können aufsteigen. „Das Ergebnis spiegelt nicht ganz den Verlauf wider“, sagt der Raffelberger Coach. „Verloren haben wir diese Partie in der ersten Halbzeit. Nach der Pause habe wir das Ganze sehr offen gestaltet, haben aber nach dem 3:7 den Torwart rausgenommen. Jetzt wird es langsam eng.“

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