Ein Fall für zwei

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"Löwinnen" empfangen morgen den Sport-Club Freiburg. FCR 2001 muss seine Spiele gewinnen und ganz nebenher auf einen Frankfurter Ausrutscher hoffen

Der Liga-Endspurt in der Frauenfußball-Bundesliga naht. Fünf Spieltage vor Toresschluss zeichnet sich deutlich ab, dass dem Tabellenführer 1. FFC Frankfurt (47 Punkte) in dieser Saison nicht beizukommen ist - nur noch der FCR 2001 Duisburg, mit 43 Zählern immerhin hartnäckigster Verfolger der Galatruppe vom Main, hat noch Meisterchancen. Der Titel ist längst ein Fall für zwei.

Die "Löwinnen" können allerdings nicht mehr tun als ihre eigenen Spiele zu gewinnen, und ganz nebenher auf einen Ausrutscher Frankfurts zu hoffen.

Auch an diesem Sonntag. Denn während der FCR morgen (Sonntag, 11 Uhr, PCC-Stadion) mit dem SC Freiburg eine Pflichthürde vor der Brust hat, empfängt der FFC zeitgleich den Tabellendritten und Titelverteidiger Turbine Potsdam. "Abwarten", sagt FCR-Trainer Thomas Obliers gelassen, "wir konzentrieren uns ganz auf unser eigenes Spiel."

Der Übungsleiter, der um den Einsatz seiner angeschlagenen Spielerinnen Kathrin Längert (Fuß/Schulter), Sonja Fuss (Rücken) und Lira Bajramaj (Schulter) bangt, erhofft sich eine konzentrierte Leistung wie zuletzt am 22. April, als der FCR seinen Fans beim 7:0 gegen den VfL Wolfsburg fußballerische Feinkost bot. Das fehlte zuletzt wieder. Thomas Obliers war am Sonntag, beim 3:0-Sieg in München, nicht unbedingt begeistert vom Spiel seiner Elf. "Klar war ich nicht zufrieden", sagt Obliers, "Bayern hat aber auch aggressiv gespielt und wir hatten 28 Grad." Ein, zwei frühe Tore gegen die Breisgauerinnen täten nun sicherlich gut, um den kampfstarken Gästen früh den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Der FCR steckt aktuell seine Fühler nach Verstärkungen aus. Nach Marina Hegering (DJK SV Lowick) holte der FCR mit Stephanie Goddard (FC Gütersloh 2000), wie berichtet ,den zweiten Neuzugang hinzu. "Wir hatten sie schon länger im Auge, nun hat es endlich geklappt. Ich hoffe, dass sie sich bei uns gut entwickeln wird", freut sich Thomas Obliers darauf, die abschlussstarke Stürmerin weiter zu formen."Wir konzentrieren uns ganz auf unser Spiel"

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